Aus fahrendem Zug gestürzt

Verunglückter Bayern-Fan hat Tür wohl selbst entriegelt

Würzburg - Kurz vor dem Einfahren in den Würzburger Hauptbahnhof fiel am 25. Februar ein Fußballfan aus dem Zug. Die Bundespolizei geht davon aus, dass der Fan die Zugtüre selbst entriegelt hat.

Der auf der Rückfahrt vom Bundesliga-Spiel des FC Bayern gegen den Hamburger SV aus einem fahrenden Zug gefallene Fußballfan hatte die Wagentür wohl selbst geöffnet. „Es sind keinerlei Ansätze auf ein Fremdverschulden erkennbar“, teilte die Polizei am Dienstag mit. Die Technik des Zuges habe einwandfrei funktioniert, und das Bahnpersonal habe sich gemäß den Vorschriften verhalten. „Zudem ergaben die Ermittlungen keinerlei Hinweise darauf, dass eine zweite Person am Sturz des 19-Jährigen aus dem Zug beteiligt war.“

Die Bundespolizei geht daher davon aus, dass der Fan selbst die Notentriegelung der Wagentür betätigte. Der junge Mann aus dem Main-Tauber-Kreis war am 25. Februar kurz vor der Einfahrt in den Hauptbahnhof Würzburg aus dem Zug gestürzt. Seine Begleiter meldeten ihn als vermisst; noch vor den Rettungskräften fand eine Passantin den 19-Jährigen, der unter anderem Kopfverletzungen erlitten hatte. Der mittlerweile aus dem Krankenhaus entlassene Fußballfan schweigt zu dem Vorfall.

dpa

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