Autofahrer entkommt nach wilder Verfolgungsjagd

Neuötting - 70 Kilometer lang klebte ihm die Polizei an den Fersen, am Ende ist er ihr doch entkommen: Ein Autofahrer hat sich am Sonntag in Niederbayern eine wilde Verfolgungsjagd geliefert.

Die rasante Fahr startete am Sonntag gegen 22 Uhr in der Gemeinde Buch a. Erlbach: Eine Polizeistreife wollte einen Opel Calibra mit Landshuter Kennzeichen stoppen. Der Opel-Fahrer ignorierte die Haltesignale und gab Gas. Mit einer Geschwindigkeit von bis zu 170 km/h flüchtete der Fahrer in Richtung Taufkirchen/Vils (Oberbayern). Von der Einsatzzentrale des Polizeipräsidium Niederbayern wurden weitere Streifenwagen sowie der Polizeihubschrauber angefordert.

Von Taufkirchen aus führte die wilde Fahrt auf der B15 Richtung Landshut. Ein Straßensperre umfuhr der Opel-Fahrer einfach. Die höchst gefährliche und riskante Fahrt führte auch über Feldwege und landwirtschaftliche Flächen. Dort endete nach fast 70 Kilometern dann auch die Verfolgungsjagd für die Polizei: Der Dienstwagen blieb in einem Waldstück stecken.

Wenig später fand der Polizeihubschrauber den abgestellten Opel in einem Waldstück. Wer der Fahrer ist, weiß die Polizei noch nicht. Die Ermittlungen beim Fahrzeughalter dauern noch an. Der sichergestellte Opel Calibra befindet sich bei der Landshuter Polizei. Mindestens ein Streifenwagen wurde leicht beschädigt.

Die Polizei sucht nun Zeugen: Wer hat am Sonntag zwischen 22 Uhr und 23 Uhr zwischen Buch a. Erlbach, Taufkirchen und Geisenhausen entsprechende Beobachtungen gemacht? Besonders wichtig sind Verkehrsteilnehmer, die durch die Fahrweise des Fluchtfahrzeuges gefährdet wurden, etwa durch Beinahezusammenstöße. Mitteilungen werden unter der Telefonnummer 0871/9252-0 entgegen genommen.

mm

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