Autofahrer hielt sich für ganz schlau

Zivilbeamten ausgebüxt - gebracht hat's nix

Rosenheim - Als ein Autofahrer auf der Inntalautobahn Zivilbeamte erkannte, fuhr er schnell ab. Dumm nur, dass nun der "Jagdtrieb" der Polizisten geweckt war - und sie sollten recht behalten.

Im Baustellenbereich auf der Inntalautobahn fiel den Rosenheimer Schleierfahndern ein Mietfahrzeug mit Münchner Kennzeichen auf. Der Fahrer des BMW zeigte sich laut Polizei ebenfalls hellwach, identifizierte die Zivilfahnder sofort als Polizeibeamte und zeigte wenig Begeisterung, eventuell kontrolliert zu werden.

Noch ehe ihm die Schleierfahnder per Leuchtanzeige auffordern konnten, der „Polizei zu folgen“, nutzte er die günstige Gelegenheit, an der Autobahnausfahrt Oberaudorf kurz entschlossen abzubiegen.

Bei den Polizisten, die das Fahrverhalten richtig deuteten, war nun der „Jagdtrieb“ geweckt. Mit Hilfe beigerufener Kollegen postierten sie sich an den möglichen Straßenverbindungen. Und brauchten nicht lange zu warten. Das Münchner Mietfahrzeug tauchte in Kiefersfelden auf. Allerdings führte nun eine Frau den Pkw, während der bisherige Fahrer „unschuldig“ nebenbei saß. Die Vermeidung der Polizeikontrolle gelang dieses Mal nicht.

Schnell wurde auch klar, warum der Fahrertausch erfolgte. Nur die Fahrerin, die auch Anmieterin des BMW war, hatte eine Fahrerlaubnis. Pech! Beide haben nun eine Anzeige zu erwarten: er wegen Fahren ohne Fahrerlaubnis, sie wegen Ermächtigung dazu.

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