Autopanne vorgetäuscht: Helferin (18) wurde Opfer

Buxheim - Ein Auto stand in Buxheim mit eingeschalteter Warnblinkanlage am Straßenrand. "Eine Autopanne, ich muss helfen", dachte sich eine 18-jährige Autofahrerin. Das wurde ihr zum Verhängnis.

Die Fahranfängerin hielt in Buxheim (Kreis Eichstätt) am Pannenfahrzeug an.  Die Fahrzeuginsassen erklärten, ihnen sei der der Sprit ausgegangen  - und sie hätten kein Bargeld dabei. Man könne ihr aber einen wertvollen Ring für 50 Euro verkaufen.

Die 18-Jährige ließ sich darauf ein. Anschließend fuhr sie zu einem Schmuckgeschäft. Der Juwelier schätzte den Wert des "Schmuckstücks" jedoch nur auf wenige Cents.

Daraufhin erstattete die 18-Jährige Strafanzeige. Noch am gleichen Abend konnte die Gruppe durch Ingolstädter Polizeikräfte an der Rastanlage Holledau aufgegriffen werden. Bei der anschließenden Durchsuchung entdeckten die Fahnder zwar keinerlei Billigschmuck, dafür aber eine Geldbörse mit 670 Euro.

Bei dem ermittelten Täter handelt es sich um einen 16-jährigen rumänischen Staatsangehörigen. Er wurde nach erfolgter Vernehmung wieder entlassen. Die 50 Euro hat er zwischenzeitlich an die 18-Jährige zurück gegeben. In diesem Zusammenhang warnt die Kriminalpolizeiinspektion Ingolstadt generell vor dubiosen Schmuckankäufen in vorgegebenen Notsituationen.

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