Baby zu Tode geschüttelt - Haft

Landshut - Ein 22-Jähriger hat seinen fünf Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt. Jetzt ist er zu sechs Jahren und zwei Monaten Haft verurteilt worden. Wie die Richterin das Urteil begründete:

Weil er seinen fünf Monate alten Sohn zu Tode geschüttelt hat, ist ein 22-Jähriger in Landshut zu sechs Jahren und zwei Monaten Gefängnis verurteilt worden. Das Landgericht sprach ihn unter anderem der Körperverletzung mit Todesfolge schuldig. „Er hat geschüttelt und das hat er auch zugegeben“, sagte die Vorsitzende Richterin am Mittwoch. Das Urteil wurde bereits am Dienstag gesprochen.

Der Vater hatte das Baby im März 2011 im niederbayerischen Ergoldsbach (Landkreis Landshut) so misshandelt, dass es starb: Weil es nicht aufgehört hatte zu schreien, packte er es nach Auffassung der Kammer mit beiden Händen unter den Armen und schüttelte es mehrmals heftig. Der Säugling erlag kurz darauf im Krankenhaus seinen schweren Hirnverletzungen. Das Straubinger Tagblatt berichtete in seiner Mittwochausgabe über das Urteil.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

Mann bedroht Einsatzkräfte mit Axt und verschanzt sich
Ein Mann ist im Landkreis Dillingen mit einer Axt auf Rettungskräfte und Polizisten losgegangen. Anschließend verschanzte er sich in seinem Haus.
Mann bedroht Einsatzkräfte mit Axt und verschanzt sich
Verhängnisvolle Pannenhilfe: Sex-Täter begrapscht Frau
Ein widerlicher Übergriff hat sich in Niederbayern ereignet. Eine junge Frau wollte einem Mann helfen, der anscheinend eine Panne hatte. Das endete für sie in einem …
Verhängnisvolle Pannenhilfe: Sex-Täter begrapscht Frau
Bakterien bringen Heustöcke zum Gären - Feuer droht
In Kempten kam es am Dienstagnachmittag zu einem Feuerwehreinsatz. Der Grund: Überhitzte Heustöcken drohen, sich zu entzünden. 
Bakterien bringen Heustöcke zum Gären - Feuer droht
Bayern will Unwetter-Opfern die Steuer stunden
Mit steuerlichen Hilfsmaßnahmen soll den Opfern der jüngsten Unwetter aus Bayern geholfen werden. Das ist zumindest der Plan des Finanzministers.
Bayern will Unwetter-Opfern die Steuer stunden

Kommentare

Liebe Leserinnen und Leser,

wir bitten um Verständnis, dass es im Unterschied zu vielen anderen Artikeln auf unserem Portal unter diesem Artikel keine Kommentarfunktion gibt. Bei einzelnen Themen behält sich die Redaktion vor, die Kommentarmöglichkeiten einzuschränken.

Die Redaktion