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Ein massives Aufgebot an Rettungskräften wurde am Unglücksort der Zugkatastrophe von Bad Aibling zusammengezogen.

Die Retter von Bad Aibling

Diese Helfer waren bei der Zug-Katastrophe im Einsatz

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Bad Aibling – Das Aufgebot der Einsatzkräfte am Schauplatz des schweren Zugunglücks von Bad Aibling war enorm. Alle verfügbaren Helfer von Feuerwehr und Rettungsdiensten aus dem Umland wurden Dienstagfrüh mobilisiert.

Bereits die Zahl der Einsatzfahrzeuge lässt auf die Ausmaße des Mammut-Einsatzes schließen, der angesichts der Zug-Katastrophe bei Bad Aibling mit zehn Toten und mehr als 100 Verletzten in Gang gesetzt wurde. 

195 Rettungsfahrzeuge waren vor Ort – neben den Rettungsdiensten Rotes Kreuz, Malteser, Johanniter, der Ambulanz Rosenheim und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft auch Fahrzeuge der BRK-Dienste Berg- und Wasserwacht sowie der Psychosozialen Notvallversorgung. Dazu kommen 17 Rettungshubschrauber, darunter auch Helikopter der Bundeswehr und aus Österreich. Aus München eilten ein Großraumrettungswagen, ein Intensivtransportwagen sowie ein Notarzt- und ein Einsatzleitwagen zum Unglücksort.

79 Feuerwehrfahrzeuge waren zudem an dem Einsatz beteiligt sowie acht Wagen des Technischen Hilfswerks (THW). Die Wasserwacht brachte zudem mit mehreren Booten Helfer und Patienten über die Mangfall hin und her.

Die genaue Zahl der Einsatzkräfte ist noch unklar

Bei den Einsatzkräften auf deutscher Seite gibt es aktuell noch keine detaillierte Aufstellung der eingesetzten Helfer. Das liege daran, dass nach Bedarf nachalarmiert worden sei, erklärte ein Sprecher des Landratsamtes Rosenheim. Außerdem sei keine übergeordnete Einsatzleitung eingerichtet worden, angesichts der Verhältnisse am Unglücksort sei es praktikabler gewesen, den Einsatz in acht Abschnitte einzuteilen. Die Polizei schätzt, dass rund 250 Feuerwehr- sowie 250 Rettungs- und Sanitätskräfte sowie 265 Polizisten und 50 Helfer des Technischen Hilfswerks bei dem Großeinsatz Hilfe leisteten.

"Wir haben selber die genauen Zahlen noch nicht vorliegen", erklärt auch eine Sprecherin vom Bayerischen Roten Kreuz. Bei dem Einsatz seien so viele unterschiedliche Hilfsdienste im Einsatz gewesen, dass es noch keinen exakten Überblick gebe.

Diese Helfer waren im Einsatz

Vor Ort halfen nach aktuellem Stand die Feuerwehren aus Feldkirchen-Westerham, Pang, Rosenheim, Bad Aibling, Berbling, Pullach, Großkarolinenfeld, Jarezöd, Bad Feilnbach, Au und Kolbermoor. 

Die Einsatzgruppen des Bayerischen Roten Kreuzes aus Rosenheim, Miesbach und Bad Aibling sowie die BRK-Bergrettung und die Wasserwacht versorgten die Opfer gemeinsam mit Helfern der Malteser, der Wasserburger Johanniter, der Ambulanz Rosenheim und der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) aus Gmund am Tegernsee, Bad Aibling, Tegernsee und die Koordinierungsstellen der DLRG für Bayern und den Bezirksverband Alpenland.

Technische Unterstützung leistete das THW mit Kräften aus Rosenheim und Bad Aiblings sowie Rettungsflieger der Bundeswehr aus Landsberg, der DRF aus München, Nürnberg und Regensburg  und des ADAC aus Murnau und München.

Die Polizei mobilisierte alle verfügbaren Beamten aus der Polizeiinspektion, von der Verkehrspolizei und der Kriminalpolizei in Rosenheim sowie aus Bad Aibling, Prien am Chiemsee und von der Bayerischen Bereitschaftspolizei, der Bundespolizei sowie dem Rosenheimer Polizeipräsidium Oberbayern-Süd.

Zur psychologischen Betreuung der Rettungskräfte standen bereit das Kriseninterventionsteam des BRK für eingesetzte Rettungsdienstkräfte und die Gruppe für Psychosoziale Notfallversorgung von Stadt und Landkreis Rosenheim.

Wichtige Koordinationsaufgaben für die vielen beteiligten Rettungsdienste und Feuerwehren übernahm die Einsatzzentrale Integrierte Leitstelle (ILS) Rosenheim.

So halfen unsere Nachbarn aus Österreich

Auch aus dem benachbarten Österreich kam reichlich Unterstützung: Das Rote Kreuz aus Kitzbühel, Schwaz und Kufstein sowie der Österreichische Samariterbund, der ÖAMTC und die Werksrettung der Firma Sandoz waren mit insgesamt 140 Rettungssanitätern, neun Notärzten und sieben Kriseninterventionsteams vor Ort, die mit 32 Einsatzfahrzeugen und mehreren Hubschraubern anrückten.

Die Liste wird nach und nach aktualisiert. Dazu können Leser auch über die Kommentarfunktion Hinweise hinterlassen.

Das Online-Portal chiemgau24.de berichtet unter Berufung auf einen Feuerwehrsprecher, dass in den Spitzenzeiten an die 800 Einsatzkräfte an der Aufarbeitung des Unglücks beteiligt waren.

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