Neue Details

Mann auf offener Straße erstochen: 23-Jähriger in U-Haft - Täter und Opfer kannten sich

49-jähriger Mann auf offener Straße erstochen. (Symbolbild)

Erschreckende Tat in Niederbayern: Im Kurort Bad Gögging ist am Samstag ein 49 Jahre alter Mann auf offener Straße erstochen worden. Jetzt gibt es neue Details.

Update vom 11. März: Nach dem Tötungsdelikt im niederbayerischen Bad Gögging hat die Polizei weitere Details veröffentlicht. Ein 23-Jähriger hatte auf offener Straße einen 49-Jährigen getötet. Wie die Polizei nun mitteilte, führten Stich- und Schnittwunden, welche hauptsächlich im Hals- und Kopfbereich zugefügt wurden, zu einem massiven Blutverlust beim 49-Jährigen. Dies führte zum Tod des Opfers. Die Ermittler gehen aktuell davon aus, dass ein Fleischermesser die Tatwaffe war.

Der 23-Jährige sitzt weiterhin in Untersuchungshaft. Ersten Ermittlungen zufolge kam es bereits in der Vergangenheit zu Streitigkeiten zwischen den beiden Männern. Der Tatverdächtige war im Lokal des 49-Jährigen beschäftigt.

49-Jähriger getötet: Verdächtiger (23) in U-Haft

Update vom 8. März 2020, 18.32 Uhr: Nach dem gewaltsamen Tod eines 49-Jährigen im niederbayerischen Bad Gögging am vergangenen Samstag ist nun ein mutmaßlicher Tatverdächtiger in U-Haft genommen worden. 

Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, erließ ein Ermittlungsrichter Haftbefehl gegen ihn wegen Totschlags. Der 23-Jährige Mann war zuvor festgenommen worden und hatte zunächst keine Aussagen zum Tathergang gemacht. 

Ersten Erkenntnissen zufolge hatten sich die beiden Männer zuvor gestritten. Der 23-Jährige zog daraufhin ein Messer und stach auf den 49-Jährigen ein. Der Mann erlag noch am Tatort seinen schweren Verletzungen. Das Messer fanden die Ermittler in unmittelbarer Nähe des Tatortes. Der Verdächtige wurde wenig später festgenommen. Mit weiteren Einzelheiten zur Tat und Informationen zu den Hintergründen sei laut Polizei nicht vor Montag zu rechnen, hieß es.

Mitten in bayerischem Kurort: 23-Jähriger ersticht Mann auf offener Straße

Erstmeldung vom 7. März: 

Bad Gögging/Neustadt an der Donau - Im niederbayerischen Kurort Bad Gögging ist ein Mann am Samstagmittag auf offener Straße erstochen worden. „Der Tatverdächtige, ein 23-jähriger Mann, wurde kurz nach der Tat festgenommen“, sagte ein Polizeisprecher am Samstag. 

Den Angaben zufolge gab es vor der Tat einen Streit zwischen den beiden Männern. „Nach ersten Erkenntnissen zog der Tatverdächtige dann ein Messer und stach auf den anderen ein“, hieß es. Die Tat ereignete sich in der Ortsmitte von Bad Gögging.

Bad Gögging/Niederbayern: Mann auf offener Straße erstochen - Täter lässt sich widerstandslos festnehmen

Die Verletzungen waren so schwer, dass der 49-Jährige trotz Bemühungen von Notarzt und Rettungsdienst am Tatort in Bad Gögging, einem Stadtteil von Neustadt an der Donau im Landkreis Kelheim, starb. Der 23-Jährige leistete bei seiner Festnahme keinen Widerstand. Eine Aussage zur Tat habe der Mann bislang nicht gemacht.

Polizei und Staatsanwaltschaft wollen am Nachmittag weitere Informationen bekannt geben. Nach Augenzeugenberichten war der Bereich um den Tatort am frühen Samstagnachmittag weiträumig mit Flatterband abgesperrt.

Im baden-württembergischen Güglingen soll im Januar ein 17-Jähriger seinen Bruder erstochen haben. Neue Schlagzeilen machte am Freitag eine lange zurückliegende Gewalttat: Die Polizei in München versuchte auf umstrittenem Wege neue Erkenntnisse zum „Isar-Mord“ zu gewinnen.

Einen beunruhigenden Gewaltausbruch gab es am Wochenende auch bei einer Streitigkeit im oberbayerischen Geretsried, wie Merkur.de* berichtet.

dpa/fn

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