Alter des Täters überrascht

Missbrauch-Skandal um Jugend-Trainer schockt Sportverein - Neuer schrecklicher Verdacht steht im Raum

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Wegen sexuellen Missbrauchs wurde gegen den Jugendtrainer eines bayerischen Sportvereins Haftbefehl erlassen. Er soll Jugendliche dazu gebracht haben, Nacktfotos zu schicken.

  • Für einen Sportverein aus Bad Kissingen ist ein Albtraum wahr geworden.
  • Offenbar hat ein Jugendtrainer Kinder dazu genötigt, Nacktfotos von sich zu machen.
  • Gegen den Trainer wurde jetzt wegen sexuellen Missbrauchs Haftbefehl erlassen.

Update vom 14. Februar, 14.15 Uhr: Weitere Details über den Jugendtrainer eines Sportvereins, gegen den Haftbefehl wegen Verdacht des sexuellen Missbrauchs erlassen wurde, kommen nun ans Licht. Wie das Portal infranken.de berichtet, soll der 21 Jahre alte mutmaßliche Täter gelernter Erzieher sein. „Im Zuge der weiteren Ermittlungen wird auch überprüft, ob der Beschuldigten im Rahmen seiner Berufsausbildung, bei der er auch mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt gekommen sein könnte, strafbare Handlungen begangen hat", heißt es in einem Schreiben der Kripo Schweinfurt und der Staatsanwaltschaft Schweinfurt.

Anzeige gegen den Trainer erstattet hatten die Eltern eines 13-Jährigen, berichtet infranken.de weiter. Der Jugendliche hatte sich kurz davor seinen Eltern anvertraut.

Albtraum in Sportverein in Bad Kissingen: Jugendtrainer im Fokus der Justiz

Bad Kissingen - Für mehrere Jugendliche eines Sportvereins in Bad Kissingen muss es wie ein Albtraum sein, aus dem man nicht aufwacht. Ein Jugendtrainer steht seit Anfang Februar im Fokus der Justiz. Er soll mehrere seiner Schützlinge dazu gebracht haben, Nacktbilder von sich anzufertigen und über einen Messenger-Dienst an ihn zu schicken. In einem Fall soll es auch zu unmittelbarem Körperkontakt zwischen einem Jugendlichen und dem Trainer gekommen sein.

Bad Kissingen (Bayern): Jugendtrainer aus Sportverein unter Missbrauchsverdacht

Die Kripo Schweinfurt ermittelt seit Anfang Februar gegen den Jugendtrainer, der nach Angaben der Polizei selbst als Heranwachsender gilt. Dazu zählen Menschen im Alter zwischen 18 und 21 Jahren. Er steht demnach unter dringendem Tatverdacht, sich pornografische Bilder verschafft zu haben. In einem Fall soll es auch bei einem 13-Jährigen zu körperlichem Kontakt gekommen sein. Dem aktuellen Sachstand nach, haben die Opfer diese Bilder selbst von sich angefertigt und an den Tatverdächtigen weitergeleitet.

Fotos des Sportvereins: Missbrauch-Skandal erschüttert bayerischen Sportverein

Missbrauchsverdacht in Bad Kissingen: Umfangreiches Beweismaterial sichergestellt

Heraus kam der Fall, nachdem sich ein Kind seinen Eltern anvertraut hatte, die umgehend die Polizei alarmierten, wie die MainPost berichtet. Daraufhin nahm die Polizei den Mann fest, der auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Schweinfurt am Donnerstagvormittag (13. Februar) dem Ermittlungsrichter vorgeführt wurde, der Haftbefehl wegen sexuellen Missbrauchs von Kindern erlassen hat. Demnach sitzt der Beschuldigte derzeit in einer Justizvollzugsanstalt ein.

Wie die MainPost berichtet, reagierte der betroffene Verein umgehend und entließ den Mann sofort als Trainer. Weitere Maßnahmen sind demnach Hausverbot und der Ausschluss aus dem Verein.

Haftbefehl gegen Jugendtrainer wegen sexuellen Missbrauchs - Ermittlungskommission gegründet

Bei der Kripo Schweinfurt wurde eine Ermittlungskommission gegründet, die neben den in enger Abstimmung mit der Staatsanwaltschaft Schweinfurt geführten Ermittlungen auch für eine Betreuung der betroffenen Familien sorgt. Die zuständigen Behörden sowie die Vorstandschaft des zuständigen Sportvereins sind ebenfalls informiert.

Sexueller Missbrauch im Sportverein: Hinweistelefon für Angehörige eingerichtet

Im Zuge der weiteren Ermittlungen wird auch überprüft, ob der Beschuldigten im Rahmen seiner Berufsausbildung, bei der er auch mit Kindern und Jugendlichen in Kontakt gekommen sein könnte, strafbare Handlungen begangen hat. Für Angehörige und Betroffene hat die Ermittlungskommission ein Hinweistelefon unter der Tel. 09721/202-1866 eingerichtet. Aus Rücksicht auf das laufende Ermittlungsverfahren können derzeit keine weiteren Auskünfte erteilt werden.

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Eine Polizistin sichtete in einer Zeitung Todesanzeigen. Zusammen mit ihrer Ex-Freundin setzte sie dann einen perfiden Plan um - und das war noch nicht alles.

Bei einem größeren Polizeieinsatz in einem Dorf im Landkreis Weilheim-Schongau wurde ein Angehöriger derPolizei verhaftet wegen des Verdachtes eines Sexualdeliktes.*

Für den 20-jährigen Peißenberger muss das Gerichtsurteil ein Schock gewesen sein. Wegen Fluchtgefhar sollte er sofort in Haft kommen. Daraufhin ergriff er spektakulär die Flucht.*

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Rubriklistenbild: © NEWS5 / NEWS5 / Merzbach

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Kommentare

Uwe WünschAntwort
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Ja, ich bin mit Vorbehalten behaftet. Strafvorbehalt ist für mich nicht ausreichend. Der Schutz geht für mich vor, doch auch hier bewegt sich Legislative nicht, was ich anlastete. Auch den Vorstandschaften von Vereinen

NichtbayerAntwort
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Ganz so pessimistisch sehe ich das erweiterte Führugszeugnis nicht. Im BZR stehen nicht nur die Verurteilungen, sondern auch die eine Stufe darunter stehende Verwarnung mit Strafvorhalt, weil es nicht für eine Verurteilung reichte.
Problematisch sehe ich eher die Vereine, wo Vorstände aus Unwissenheit oder Bequemlichkeit kein erweitertes Führungszeugnis veranlassen - auch wenn es keine absolute Sicherheit bieten kann, wie Sie anmerkten.

Uwe WünschAntwort
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Ich arbeite in dem Bereich. Das erweiterte ist doch ein Witz. Erst bei "Verurteilung" ! Und wieviele sind der richterlichen Bescheinigung dank herrschendem Parallelrecht entkommen ? Wie oft lese ich "nach feststellung der Personalien wieder entlassen", obwohl forensische Spuren gesichert wurden . Der Schutz "Unversehrtheit " auch genannt wird mit Füßen traktiert.
Die Tage kam wieder ein Bericht, von um-erziehung straffälliger. Meist mit geringem IQ .. ein in AMeraika inhaftierter sprach von "Entmannen", bevor er wieder freigelassen wurde. Dies wurde er auch, auf eigenen Wunsch. Und der MUSS es wissen