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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.
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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.
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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.
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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.
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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.
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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.
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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.
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Die Bergwacht Reichenhall war am Sonntag mehrfach gefordert - auch weil ein Radfahrer (17) an einem Steilhang fest saß.

GPS-Karte hatte ihn dorthin geführt

Mountainbiker (17) sitzt an Steilhang fest und droht abzustürzen

Die Reichenhaller Bergwacht war am Sonntag im Dauereinsatz - unter anderem wegen eines Radfahrers (17), der mit seinem Mountainbike auf einen Steilhang geraten war und nicht mehr herunter kam.

Bad Reichenhall/Schneizlreuth - Die Reichenhaller Bergwacht war am Sonntag zusammen mit Freilassing und Teisendorf-Anger bei insgesamt fünf Einsätzen den ganzen Tag über nahezu pausenlos gefordert: Los ging es mit einem schwer und zwei leicht verletzten Teilnehmern beim alpinen Dreikampf Graziman am Zwiesel, dann folgte eine Frau mit Fußverletzung, die aus der Weißbachschlucht zur Wegscheid aufsteigen wollte und wegen eines Windwurfs am Weg in den Steilhang ausweichen musste und schließlich eine aufwendige Rettung eines 17-jährigen Radfahrers, der in einem absturzgefährlichen Hang auf der Nordostseite des Ristfeuchthorns über der Weißbachschlucht festsaß.

Gegen 17.50 Uhr ging ein der Notruf des 17-Jährigen ein. Der junge Mann aus Nordrhein-Westfalen war mit seinem Mountainbike von der Geislersäge in Weißbach an der Alpenstraße die neue Forststraße südlich entlang oberhalb der Weißbachschlucht gefahren, hatte dann den Scharnbach an der Brücke überquert und war weiter dem alten Steig über die verfallenen Almen in der ehemaligen Thomas-Au gefolgt - von dort führt ein verfallener und schwer zu findender Steig durch absturzgefährliches und brüchiges Gelände südlich über die beiden Wasserfälle und dann auf den Ostgrat zum Gipfel des Ristfeuchthorns hinauf. Der junge Mann sah den alten, abschnittsweise nicht mehr erkennbaren Steig auf seiner GPS-Karte, hatte aber dann die Orientierung verloren, wollte weiter südlich auf den Normalweg zum Ristfeuchthorn queren und konnte im Steilhang südlich der beiden Wasserfall-Bäche weder vor noch zurück. 

Die Bergwacht machte sich mit drei Mannschaften einerseits über den Normalweg vom Wirt in Schneizlreuth aufs Ristfeuchthorn und andererseits von der Säge in Weißbach aus auf den Weg und fand den 17-Jährigen dann, der Gps-Daten mitgeteilt hatte und der auch vom Gegenhang an der Wegscheid erkennbar war. Aufgrund des sehr absturzgefährlichen Geländes und der bald einsetzenden Dämmerung forderte der Einsatzleiter den Traunsteiner Rettungshubschrauber „Christoph 14“ nach, wobei der Pilot den Verstiegenen und zwei Bergretter mit dem 25-Meter-Rettungstau zur Wiese beim Wirt in Schneizlreuth ausflog. Die Notärztin stellte eine leichte Fußverletzung fest; ins Krankenhaus wollte der 17-Jährige aber nicht. Das Radl brachten zwei weitere Bergretter teils abseilend durchs Gelände ins Tal. Der aufwendige Einsatz dauerte bis 21.30 Uhr.

mm/tz

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