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Das Dach der Eissporthalle stürzte unter den Schneemassen ein.

Strafanzeigen nach Einsturz von Eissporthalle

Karlsruhe/Traunstein - Vier Jahre nach dem Einsturz der Eissporthalle von Bad Reichenhall haben die Vertreter der Opfer den juristischen Druck auf die damaligen Verantwortlichen der Stadt verschärft.

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Der Anwalt einer Opfer-Familie stellte Strafanzeige gegen den früheren Oberbürgermeister sowie gegen die damalige Stadtbaudirektorin und den langjährigen Leiter des Hochbauamtes. Trotz deutlicher Hinweise hätten sie die Halle nicht gesperrt und keine Sanierung in Auftrag gegeben, sagte Anwalt Michael Thilo am Rande des Prozesses um den Einsturz vor dem Bundesgerichtshof (BGH). Die Karlsruher Richter wollten am Nachmittag (15.00) über den Freispruch für einen Gutachter entscheiden.

Das Dach der Halle war am 2. Januar 2006 unter der Schneelast eingestürzt. 15 Menschen kamen in den Trümmern ums Leben, sechs weitere wurden schwer verletzt. Während das Landgericht Traunstein den Dach-Konstrukteur im November 2008 wegen fahrlässiger Tötung zu eineinhalb Jahren Haft auf Bewährung verurteilt hatte, sprach es einen Architekten und den Gutachter frei. Während der Freispruch für den Architekten rechtskräftig ist, berät der BGH noch über das Urteil gegen den Gutachter.

dpa

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