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Der Birkensee ist Münchens Eldorado für FKK-Freunde.

Badesee auch für Nudisten

Birkensee

Der Birkensee ist der kleinste See der Münchner "Seenplatte" mit Lußsee und Langwieder See im Nordosten der Stadt. Er gilt als Oase für alle Anhänger der Freikörperkultur und lockt mit warmen Wassertemperaturen.


Lage: Der Birkensee liegt direkt neben dem Langwieder See und dem Lußsee. Er bildet das Badedreieck im Münchner Nordwesten und ist das Herzstück des 2000 entstandenen Naherholungsgebiets. Anders als die beiden Nachbarseen gehört der etwas nördlich gelegene Birkensee nicht mehr zum Münchner Stadtgebiet, sondern bereits zum Gebiet der Gemeinde Bergkirchen (Landkreis Dachau)

Anfahrt: Mit dem Auto erreicht man den Lußsee über die Autobahn A 8 Ausfahrt Langwied. Für das ganze Naherholungsgebiet mit den drei Seen stehen knapp 2000 kostenpflichtige Parkplätze zur Verfügung. An heißen Wochenenden kann es dennoch eng werden. Alternativ fährt man mit der S 3 bis zum Bahnhof Lochhausen und geht dann zu Fuß oder fährt mit dem Radl in die Langwieder Straße, links in die Eschenrieder Straße und dann geradeaus in die Kreuzkapellenstraße (rund drei Kilometer). Ab 24 Grad Lufttemperatur fährt ein Badebus die "Dreiseenplatte" an. Mit dem Drahtesel kann man auch den Würmtalradweg ab Pasing bis zur Abzweigung an der Enterstraße nehmen. Ab der S-Bahnhaltestelle fährt man wie oben beschrieben weiter.

Geschichte: Der nur sechs Meter tiefe Birkensee ist ein Baggersee.

Ein Sprung ins kühle Nass.

Er entstand 1938 durch Kiesabbau für die Güterumgehungsbahn Olching-Trudering. 2002 hat man mit dem Bau eines Biotops begonnen, der 2003 abgeschlossen werden konnte. Viele Jahre galt der Birkensee als Geheimtipp für FKK-Freunde und Jugendliche. Er lag versteckt inmitten von Feldern und war nur über Trampelpfade zugänglich. Die Abgelegenheit und der daraus resultierende Mangel an Kontrolle ermöglichte offene Feuer. Über 20 Jahre lang gab es außerdem einen Ast, an dem ein Seil befestigt war. Jugendliche nutzen die lianenartige Konstruktion, um sich vom Ufer ins Wasser zu schwingen. Inzwischen wurde der Ast abgesägt, das Gelände erschlossen und in das Naherholungsgebiet rund um den Langwieder See integriert.

Beschreibung: Abgeflachte Ufer, ausgezeichnete Wasserqualität und warme Wassertemperaturen machen auch den kleinsten See der Münchner "Seenplatte" attraktiv - vor allem für FKKler. Denn die 900 Meter ausgebautes Ufer mit lauschigen Plätzen und schwer einsehbaren Stellen sind in erster Linie den Nackerten vorbehalten. Auf knapp fünf Hektar stehen ihnen Kiesstrände, weitläufige Liegewiesen, zwei Beach-Volleyball-Felder und ein Kinderspielplatz zur Verfügung. Sanitäre Anlagen sind ebenso vorhanden wie Notrufsäulen. Die verbliebenen Steilufer wurden zu eingezäunten Biotopen umgebaut.

Essen und Trinken: Am benachbarten Lußsee gibt es zwei Kioske und einen Biergarten. Dort und am Langwieder See stehen auch ausgewiesene Grillflächen zur Verfügung. An letzterem gibt es außerdem ein Restaurant mit Biergarten.

Alle Infos auf einen Blick:

- Wasserfläche: 3,10 Hektar

- Tiefe: 6 Meter

- Länge: 310 Meter

- Breite: 100 Meter

- 498,54 Meter über NN

- knapp 2000 Parkplätze

- Spielplatz

- zwei Beach-Volleyball-Plätze

- Sanitäre Anlagen

- Biotop

- FKK

- abgeflachte Ufer

- Kiesstrand

Benachbarte Seen:

- Lußsee

- Langwieder See

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