Frauenleiche in Waldstück bei Kienberg gefunden: Polizei nimmt Sohn fest

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Bäcker installiert 31 Kameras in Filialen

Regensburg - In Regensburg ist ein Bäckermeister wegen der Videoüberwachung seiner Filialen ins Visier von Datenschützern geraten.

Der Unternehmen hat nach eigenen Angaben in etwa der Hälfte seiner 31 Filialen Kameras installiert, dies ist nach Einschätzung des Bayerischen Landesamt für Datenschutzaufsicht unzulässig. Der Bäckermeister will allerdings weiterhin seine Geschäfte in der Oberpfalz und Niederbayern per Video kontrollieren, bestätigte er am Donnerstag einen Bericht der "Mittelbayerischen Zeitung".

In Metzgereien oder Wirtshäusern seien solche Videoanlagen auch üblich, sagte er. Der Chef von rund 250 Mitarbeitern begründet dies unter anderem mit etlichen Einbrüchen in der Vergangenheit. Außerdem könne er so binnen Minuten sehen, ob die Semmeln oder Krapfen in den Läden korrekt präsentiert werden. Nach Angaben des Bäckermeisters sind die Kameras nur auf die Theken gerichtet, Kunden würden nicht gefilmt.

Nach Angaben einer Sprecherin des Landesamtes in Ansbach ist in größeren Geschäften Videoüberwachung zwar weit verbreitet. Sie sei aber nur zulässig, wenn dadurch Straftaten wie Diebstähle verhindert werden sollen. Eine Dauerüberwachung und Leistungskontrolle der Mitarbeiter per Video dürfe es nicht geben, dies verletze die Persönlichkeitsrechte der Beschäftigten. Sollten die Kameras bei der Bäckereikette weiter eingesetzt werden, droht dem Unternehmen ein Bußgeld. Derzeit gebe es aber noch kein entsprechendes Verfahren.

dpa

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