Weiterhin Gleise gesperrt

Die Bahn kämpft noch mit Orkan-Schäden

München – Die Bahn kämpft auch eine Woche nach dem Orkan „Niklas“ noch mit den Folgen. Zahlreiche Strecken sind weiterhin gesperrt.

Gestern veröffentlichte die Bahn eine Art Fahrplan, wann welche Gleisabschnitte wieder freigegeben werden können.

-Ab heute soll die Strecke Solln-Deisenhofen wieder zweigleisig befahrbar sein.

-Am Mittwoch fährt die Bahn wieder zwischen Weilheim und Murnau.

-Ab Donnerstag sind zwischen Gauting, Starnberg und Tutzing wieder beide Gleise verfügbar.

Noch gesperrt sind einige weitere Verbindungen in Oberbayern: Holzkirchen-Kreuzstraße, Aying-Kreuzstraße, Höllriegelskreuth-Wolfratshausen, Geltendorf-Walleshausen sowie Erdweg-Altomünster. Spätestens mit Beginn der Schule am Montag sollen die Züge aber wieder fahren. Für die Strecken Kreuzstraße-Bruckmühl, Tutzing-Kochel sowie die Verbindung Garmisch-Partenkirchen bis Grießen kann die Bahn derzeit gar keine Prognose abgeben. Dies soll erst am Donnerstag erfolgen, teilte die Pressestelle gestern Nachmittag mit. Insgesamt waren durch „Niklas“ 600 Kilometer Gleis und 450 Kilometer Oberleitung zerstört worden. Derzeit sind noch 80 Kilometer Strecke gesperrt.

Zur Behebung der Schäden auf den Hauptstrecken hatte die Bahn sogar Hilfe aus dem Ausland angefordert. So reparierte ein Dutzend Facharbeiter der Österreichischen Bundesbahnen mit zwei Spezialfahrzeugen (Motorturmwagen) in den vergangenen Tagen mehrere hundert Meter Fahrleitung auf der Strecke Rosenheim-München. Die ÖBB hat größtes Interesse an der Strecke, da sie die kürzeste Verbindung zwischen Innsbruck und Salzburg ist.

dw

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