Bahn-Streik hat kaum Auswirkungen

München - Die erneuten Streiks bei den Konkurrenten der Deutschen Bahn haben auch in Bayern einigen Pendlern zu schaffen gemacht. Wie groß die Auswirkungen tatsächlich waren und wo es zu Problemen kam:

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Lokführer streiken: Notfallfahrplan in Bayern

Bis Donnerstagnachmittag hätten sich bei den Bahnen im Freistaat rund 70 Lokführer an dem Ausstand beteiligt, sagte der Bundesvize der Lokführergewerkschaft GDL, Norbert Quitter, in München.

In der Landeshauptstadt selbst waren die Auswirkungen kaum zu spüren. “Im Umland von München hat der Streik schon Folgen“, sagte Quitter. Wie viele Züge ausfielen, konnte Quitter nicht sagen. Die Lokführer sind noch bis Samstagfrüh im Streik.

Um längere Wartezeiten zu verhindern, fuhren die Züge der betroffenen Bahnen - die Bayerische Regiobahn und die Vogtlandbahn - nach Notfallfahrplänen. Komplett ausgefallen ist die Verbindung der Alex-Bahn von Nürnberg nach Prag, wie ein Unternehmenssprecher sagte. Allerdings gebe es für Reisende das Angebot, mit der DB und Bussen zu reisen. Auf anderen Strecken wurden die Fahrpläne zum Teil ausgedünnt, zum Teil würden Bahnen durch Busse ersetzt. Dieser Fahrplan habe sich bei vorigen Streiks bewährt.

Die Berchtesgadener Landbahn wurde nach eigener Auskunft nicht bestreikt und fuhr planmäßig. Bei der Bayerischen Regiobahn galt nach der Wochenendfahrplan, allerdings mit doppelt so langen Zügen. Die Berchtesgadener Landbahn wurde nach eigener Auskunft nicht bestreikt und fuhr planmäßig.

Bundesweit fielen laut GDL bereits in den ersten Streikstunden am Donnerstagmorgen rund 70 Prozent der Züge aus. Wie in anderen Ländern begann der Streik in Bayern am frühen Morgen um 2 Uhr.

Die GDL verlangt neben mehr Geld vor allem einen bundesweiten Branchentarif, der einheitliche Tarifstandards für alle 26 000 Lokführer vorschreibt. Deutschlandweit werden in dieser Streikwelle rund 20 regionale Schienenverkehrsunternehmen bestreikt.

dpa

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