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Unser Leser Uwe P. wundert sich.

Es sollten doch nur rund 1,9 Prozent sein ...

Bahnticket plötzlich 7,5 Prozent teurer: Wie kann das sein?

München - Mit dem Winterfahrplan hat die Bahn die Ticketpreise angehoben, laut dem Unternehmen im Nahverkehr um durchschnittlich 1,9 Prozent. Unser Leser Uwe P. muss nun aber 7,5 Prozent mehr für seine Fahrkarte zahlen und ist sauer.

Wer gedacht hat, die jüngste Fahrpreiserhöhung falle für alle Pendler in etwa gleich aus, der irrt. Durchschnittlich 1,9 Prozent mehr im Nahverkehr - so kommunizierte die Bahn ihre Erhöhung und begründete dies unter anderen mit den Investitionen in neue Züge und die Nachrüstung älterer Fahrzeuge.

Nicht schlecht staunte jetzt aber unser Leser Uwe P., als er das Ticket für seine gewohnte Strecke von Uffing nach Tutzing bezahlen musste: Statt bisher 9,30 Euro sind dafür nun aktuell 10 Euro fällig - für die Hin- und Rückfahrt mit Bahncard 25. „Das macht nach meiner Rechnung eine Preiserhöhung von 7,5 Prozent aus“, ärgert sich Uwe P. in seiner E-Mail an unsere Redaktion.

Bahn erklärt es mit „anderer Preissystematik“

„Wir verstehen, dass Ihr Leser verwundert ist über diese prozentuale Erhöhung“, sagt Bahn-Sprecher Franz Lindemann. Der Teufel liegt hier offenbar im Detail. Die Bahn hat auf eine „andere Preissystematik“ umgestellt, so Lindemann. Offenbar habe Uwe P. bisher vom alten System profitiert, „weil sein Streckenabschnitt am Ende einer Preisstufe lag“. Das neue lineare Preissystem greife deshalb „an dieser Stelle umso deutlicher“. 

Von einem verbesserten Service der Bahn hat Uwe P. übrigens noch nichts bemerkt. Am Dienstag sei sein Zug um 7.32 Uhr gleich mal ganz ausgefallen - trotz der Preiserhöhung. Und Verspätungen von etwa 10 Minuten seien mittlerweile auf seiner Verbindung „normal“.

mb

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