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Der Sommer wird doch noch schön!

Drei Experten bestätigen: Es wird endlich schön und beständig

Bald ist Schluss mit dem Wackel-Wetter!

München - Schirm oder Sonnenbrille, Pulli oder T-Shirt? Seit Wochen herrscht Wackel-Wetter – der Münchner weiß nie, ob es in der nächsten Stunde stürmt oder die Sonne scheint.

Damit ist jetzt bald Schluss!

So schön war der Münchner Sommernachtstraum

Fotos 

Die Wetterfrösche sind sich nämlich einig: Die Sommerferien, die am Wochenende starten, werden Sonnen-Ferien! Die Bayern mussten zwar wieder einmal am längsten warten bis zur schulfreien Zeit – dafür belohnt uns Petrus heuer aber. Dann, wenn etwa die Thüringer, die Bremer oder die Niedersachsen schon wieder die Schulbank drücken, wird das Wetter in Deutschland endlich besser und berechenbar.

Wie aber sehen die sechs Wochen in München konkret aus? Wann ist Balkonien angesagt und wann sollte man besser seine sieben Sachen packen und in den Süden fahren?

Die tz hat drei Wetterexperten nach ihren Ferien-Prognosen befragt: den donnerwetter-Meteorologen Karsten Brandt, den Wetterpropheten Josef Jägerhuber und den Münchner Meteorologen Kai Zorn. Gleich vorweg: Alle drei sind sehr optimistisch!

Meteorologe Kai Zorn: Auf zum Baden!

Zwei Drittel Sonne, ein Drittel wechselhaft – so lautet die Prognose des Münchner Meteorolgen Kai Zorn, der schon für unterschiedliche Radio- und Fernsehsender das Wetter vorhergesagt hat. „Klar ist, dass das turbulente Wetter und die Kälteeinbrüche Vergangenheit sind. Die schönen Tage in der jetzt kommenden Woche geben einen Vorgeschmack darauf, wie es in den Ferien sein wird.“ Wenn es zu Schauern oder vereinzelten Gewittern komme, werde das Quecksilber wohl nur knapp über 20 Grad steigen, ansonsten werde es sich aber zwischen 25 und 30 Grad einpendeln. Zorn setzt ebenso wie sein Kollege vor allem auf den September. „Da wird es noch einmal schönes Badewetter geben. Und da hat dann auch der viele Regen der vergangenen Wochen sein Gutes: Denn die Seen und Flüsse führen derzeit viel Wasser und haben eine gute Qualiät – deshalb werden sie wohl auch bei diesem Sommerwetter nicht umkippen.“

Meteorologe Karsten Brandt: Zum Ferien-Finale wird’s hochsommerlich

Lange genug haben uns die feuchten Atlantikwinde von Westen Regen und Sturm gebracht. Nun stelle sich langsam die Großwetterlage um, so donnerwetter-Meteorologe Karsten Brandt. „Etwa Mitte August können sich die Hochdruckgebiete über Mitteleuropa halten, der Einfluss von Westen nimmt ab. Das bedeutet, dass das Wetter ruhiger und stabiler wird.“ Demnach kann es nur in der zweiten und dritten Ferienwoche noch zu gelegentlichen Schauern kommen. Danach bleibt es aber heiter. Zwar wird es in den Ferien nicht mehr bullenheiß, die gewohnten Temperaturstürze unter die 20-Grad-Marke bleiben aber in der gesamten Ferienzeit aus. Und zum Ferien-Finale steigt das Quecksilber laut dieser Prog­nose noch einmal in hochsommerliche Höhen. „Wir setzen darauf, dass der September eine wahre Perle wird, mit Temperaturen knapp unter 30 Grad“, sagt Brandt. Wer seinen Urlaub also nicht geplant hat und in den Süden fahren will, der sollte dies am besten in der zweiten und dritten Ferienwoche tun – und die restliche Ferienzeit im sonnigen München ausklingen lassen.

Josef Jägerghuber : Gewitter bleiben

Wetterprophet Josef Jägerhuber, der aus privatem Interesse eine kleine Wetterstation in Starnberg betreibt, hat immer eine Bauernregel parat. Diesmal: Kommt die Esche vor der Eiche, gibt es große Bleiche (es wird trocken). Kommt die Eiche vor der Esche, gibt es große Wäsche (es wird nass). Zwei bis drei Wochen sei die Eiche heuer vor der Esche gekommen – und prompt fiel die erste Sommerhälfte auch ins Wasser. Jägerhuber ist leider überzeugt, dass wir auch in der zweiten Hälfte nicht trocken davonkommen. „Die Gewitter werden vorerst bleiben, aber sie werden seltener. Erst im September wird es bei etwas kühleren Temperaturen ruhig.“ Der Starnberger glaubt an die Sieben-Jahre-Regel: Demnach wiederholt sich die Wetterlage immer nach diesem Zeitraum. In einem Marsjahr wie heuer gab es auch schon vor sieben und vor 14 Jahren viel Nass vom Himmel. Das lässt für kommendes Jahr hoffen – denn 2003 gab es einen Super-Sommer.

nba

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