1. Startseite
  2. Bayern

Polizei nimmt bayerischen Drogenring hoch: Dealer führten luxuriöses Leben

Erstellt:

Von: Tanja Kipke

Kommentare

Polizei Bayern
Eine Drogendealerbande ist in Bamberg aufgeflogen. (Symbolbild) © Peter Kneffel/dpa

Eine Spezialeinheit nahm eine Dealerbande in Bamberg hoch. Zwölf Verdächtige sitzen nun in Untersuchungshaft. Zuvor führten sie ein luxuriöses Leben.

Bamberg - Szenen wie aus einem Hollywood-Film: Ein bundesweit agierender Drogenring mit Umsatz im Millionenbereich. Ein Hintermann, der regelmäßig mehrere Kilogramm Marihuana und Kokain quer durch Deutschland schmuggelt. Sorgfältig in Koffern versteckt, transportiert er die Drogen im Zug oder mit dem Auto von NRW nach Bamberg*. Dort wird alles an regionale Dealer verkauft. Nun ist die kriminelle Bande aufgeflogen, zwölf Tatverdächtige konnte die Polizei in Oberfranken festnehmen.

(Übrigens: Unser Bayern-Newsletter informiert Sie über alle wichtigen Geschichten aus dem Freistaat. Melden Sie sich hier an.)

Bayerischer Drogenring hochgenommen: Spezialkräfte nehmen Großdealer in Bamberg fest

Beamte einer Spezialeinheit in Oberfranken fanden heraus, dass eine dreiköpfige Bande im Raum Bamberg einmal wöchentlich eine große Menge an Rauschgift von gleich mehreren Lieferanten bezog. In den Häusern der Großdealer seien die Übergaben der Drogen erfolgt. Anschließend verkauften die Täter die Drogen an regionale Dealer weiter, wie es im Polizeibericht heißt. Insgesamt konnten zwölf Verdächtige identifiziert werden.

In zwei Aktionen konnten die Beamten der Spezialeinheit in enger Zusammenarbeit mit der Kriminalpolizei Bamberg die Verdächtigen festnehmen. Dabei habe ein Personensuchhund geholfen. Der Vierbeiner verfolgte die Spur eines Täters und deckte so einen Rauchgiftbunker auf, wie die Polizei am Dienstag (2. November) mitteilte.

Drogendealer führten luxeriöses Leben: Fuhrpark mit sieben Autos sichergestellt

Durch die kriminellen Geschäfte finanzierten sich die Drogendealer einen luxuriösen Lebensstil. Nach Angaben der Polizei habe die Bande allein 2021 einen Umsatz im sechsstelligen Bereich erzielt. Davon leisteten sie sich beispielhaft einen Fuhrpark mit sieben Fahrzeugen. Einige der Fahrzeuge sowie weitere Gegenstände im Gesamtwert von über 100.000 Euro hat die Polizei beschlagnahmt. Neun der zwölf Verdächtigen sitzen derzeit in Untersuchungshaft. Für ihre Verbrechen drohen ihnen langjährige Haftstrafen. (tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

Auch interessant

Kommentare