Erweiterung

Das kostet die neue Flüchtlingserstaufnahme

In Bamberg wurde eine Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge ausgebaut. In der Unterkunft sollen statt wie bisher 1430 Asylsuchende künftig 3400 Platz finden.

Bamberg - Fast zwölf Millionen Euro hat der Ausbau der Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Bamberg gekostet. Allein die Ausgaben für die neue Versorgungsinfrastruktur belaufen sich auf 7,5 Millionen Euro, wie die Präsidentin der Regierung von Oberfranken, Heidrun Piwernetz, am Dienstag sagte. Hinzu kämen Kosten für die Einrichtung von zwei neuen Wohngebäuden und einem weiteren Verwaltungsgebäude. In der Unterkunft sollen statt wie bisher 1430 Asylsuchende künftig 3400 Platz finden.

Aktuell leben etwa 1200 Menschen dort, vorrangig aus Syrien, Eritrea und der Russischen Föderation. „Wir werden auch zukünftig mit Augenmaß auf die Kapazitäten schauen“, sagte Markus Gruber vom bayerischen Sozialministerium. Ob man je voll belegen müsse, könne er nicht sagen. In den kommenden Monaten werden wohl „einige Hundert Menschen“ hinzukommen. „Die freien Ressourcen werden Stück für Stück belegt werden“.

Um den erweiterten Anforderungen gerecht zu werden, sind neue Versorgungsräume eingerichtet worden. Neu installiert wurde zum Beispiel ein großer Speisesaal. Außerdem gibt es eine moderne Küche mit Essensausgabe sowie eine neue Materialausgabestelle samt Lager für Dinge des täglichen Bedarfs wie Abflussreiniger und Zahnbürsten.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa

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