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Um Überfüllung zu vermeiden gibt es in Bamberg einen neuen Hörsaal. Kosten: 14 Millionen Euro

Uni Bamberg für 14 Millionen Euro erweitert

Bamberg - Viele Unis platzen zu Beginn des Wintersemesers wegen dem doppelten Abiturjahrgang aus den Nähten. Aber die Studenten in Bamberg haben gut lachen. Auf sie wartet ein neuer Hörsaal

Studenten der Universität Bamberg können sich zum Start des Wintersemesters in der kommenden Woche über neue Räumlichkeiten freuen: Für mehr als 14 Millionen Euro entstand in der Innenstadt ein Neubau mit einem großen Hörsaal, 15 Seminarräumen, 32 Büros und 3 Computerräumen.

Wie Uni-Präsident Prof. Godehard Ruppert am Montag sagte, werden zum Wintersemester etwa 12 300 Studenten in Bamberg erwartet, 2004 waren es gerade einmal 7120. Mit dem neuen Gebäude reagiert die Hochschule auf die steigenden Studentenzahlen.

Zugleich entstehen auf dem ehemaligen Gelände der Baumwollspinnerei Erlangen Bamberg (ERBA) weitere Räumlichkeiten der Uni. Zum Juli 2012 sollen dort 9200 Quadratmeter für den Uni-Betrieb zur Verfügung stehen.

“Dann geben wir aber kleinere Anmietungen auf“, erläuterte Kurt Herrmann, Leiter des Dezernats Zentrale Aufgaben und Flächenmanagement. Viele kleinere Uni-Standorte in der Innenstadt zögen auf das ehemalige ERBA-Gelände um.

Bei dem nun fertiggestellten Neubau in der Altstadt sei das Geld “bestens angelegt“, sagte Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch (FDP) bei einer Feierstunde. Das Gebäude passe gut in das historische Altstadt-Ensemble der Domstadt.

Die Otto-Friedrich-Universität gilt als geisteswissenschaftlich orientierte Hochschule. Gerade mit diesem Fächerprofil sei man konkurrenzfähig, betonte Präsident Ruppert.

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