Bamberg spendet Einnahmen aus NPD-Parteitag

Bamberg - Die Stadt Bamberg möchte ein Zeichen gegen Rechts setzen: Das Kongress-Unternehmen der Stadt hat die Einnahmen aus dem NPD-Parteitag der israelischen Kultusgemeinde gespendet.

Das Kongress-Unternehmen der Stadt Bamberg hat die Mieteinnahmen aus dem NPD-Bundesparteitag Anfang Juni der israelitischen Kultusgemeinde gespendet. Der Bamberg Congress und Event GmbH sei es ein großes Anliegen gewesen, nichts an der Veranstaltung der rechtsextremen Partei zu verdienen, sagte Geschäftsführer Horst Feulner am Montag. Oberbürgermeister Andreas Strake (SPD) erneuerte nach Angaben der Stadt seinen Appell an die Innenminister der Länder, ernsthaft über ein NPD-Verbot nachzudenken. Die israelitische Kultusgemeinde will die 2000 Euro für die Jugendarbeit und die Stärkung des interkulturellen Dialogs verwenden.

dpa

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