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Ludwig Schick meint, man müsse aktiv für die ehelose Lebensform der Priester zu werben.

Schick will Reformen, nimmt Zölibat aber aus

Bamberg - Der Bamberger Erzbischof Ludwig Schick hat sich für Reformen in der katholischen Kirche stark gemacht - glaubt aber nicht, dass sich beim Zölibat etwas ändern wird.

Der Priesterberuf sei alleine Männern vorbehalten, „daran wird sich in nächster Zeit nichts ändern“, sagte Schick am Freitag bei einer Feierstunde zu seinem zehnten Amtsjubiläum in Bamberg. Es gelte nun, aktiv für die ehelose Lebensform als Priester zu werben.

Allerdings erklärte Schick auch, dass die Arbeit der Laien in der Kirche mehr Wertschätzung erfahren muss. Er sprach sich zudem dafür aus, in der katholischen Kirche mehr Frauen in Führungspositionen zu holen. „Da haben wir einen Mangel an Frauen“, räumte er ein. Um dies zu beseitigen, habe man im Dialogprozess zwischen Bischöfen und Laien eine Initiative gestartet. Schick übernahm das Amt des Bamberger Erzbischofs im September 2002, zuvor war er Weihbischof in Fulda.

dpa

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