Täter auf der Flucht

Bankräuber-Trio sprengt Geldautomaten: Zehntausende Euro Beute

In Unterfranken ist am frühen Samstag erneut ein Geldautomat gesprengt und ausgeraubt worden. Die Täter flohen samt Beute. Sie bringen sich bei den Taten laut Polizei auch selbst in Lebensgefahr.

Karlstadt - Drei unbekannte Täter haben am frühen Samstagmorgen einen Geldautomaten in Karlstadt (Main-Spessart-Kreis) gesprengt und vermutlich mehrere zehntausend Euro erbeutet. Das Trio konnte danach unerkannt fliehen, wie die Kriminalpolizei in Würzburg berichtete. Der Automat sei im Laufe der Woche mit 150 000 Euro befüllt worden, die genaue Höhe der Beute war zunächst unbekannt.

Von dem Knall wurden Anwohner in der unterfränkischen Stadt gegen 02.10 Uhr morgens aus dem Schlaf gerissen, einige alarmierten die Polizei. Deren Angaben nach hatten drei dunkel gekleidete Bankräuber den Automaten im Vorraum der Filiale gesprengt, luden die Beute in einen Pkw und konnten flüchten.

Die Polizei löste eine Großfahndung aus, rund ein Dutzend Streifen und ein Hubschrauber waren im Einsatz. Personenkontrollen und die Fahndung im Waldgebiet blieben jedoch erfolglos. „Wir müssen prüfen, ob der Vorfall mit anderen Taten im Zusammenhang steht“, sagte ein Polizeisprecher. Bereits in den vergangenen Monaten gab es Sprengungen von Geldautomaten in der Region. Laut Polizei leiten die Täter dafür mit Schläuchen explosives Gas in die Automaten und bringen das Gemisch zur Explosion, dabei sich selbst allerdings auch in Lebensgefahr.

dpa

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