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Bauarbeiten für Coburger Globe-Theater kommen voran

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Bauarbeiten für Coburger Globe-Theater
Blick auf die noch im Bau befindliche Kulturstätte Globe. © Nicolas Armer/dpa/Archivbild

Gut möglich, dass in Coburg die Ausweich-Spielstätte des sanierungsbedürftigen Landestheaters bald mehr Aufmerksamkeit erlangt als der Theaterbau aus dem 19. Jahrhundert selbst. Denn gebaut wird nach britischem Vorbild.

Coburg - Die Bauarbeiten für das Globe-Theater in Coburg kommen voran. Man sei alles in allem im Zeitplan, teilte ein Stadtsprecher mit. Der Rundbau aus Fichtenholz soll im Frühjahr 2023 für das Publikum öffnen. Er soll als Ausweich-Spielstätte für das Landestheater dienen - dessen Gebäude aus dem 19. Jahrhundert ist sanierungsbedürftig und muss über mehrere Jahre hinweg grundlegend renoviert werden.

Mehr als 500 Zuschauer sollen im Globe-Theater auf dem Gelände des ehemaligen Güterbahnhofs Platz finden. Offiziell als Interims-Spielstätte übergeben werden soll das Gebäude Ende 2022. Das Landestheater brauche dann etwa drei Monate, um einzuziehen und die ersten Aufführungen vorzubereiten, sagte der Sprecher.

Das Theater nach britischem Vorbild kostet rund 30 Millionen Euro. Der Freistaat übernimmt zehn Millionen, drei Millionen kommen von Coburger Unternehmen. Die restlichen Kosten trägt die Stadt. Die Bauweise geht auf das Londoner Globe Theatre zurück, das durch Aufführungen von Shakespeare-Werken weltberühmt wurde.

Die Stadt Coburg fühlt sich England traditionell sehr verbunden. Denn das Herzogshaus Sachsen-Coburg und Gotha ist mit dem britischen Königshaus verwandt: Prinzgemahl Albert (1819-1861), der Ehemann von Königin Victoria, stammt aus diesem Haus und ist der Ur-Ur-Großvater der heutigen Queen Elisabeth II. dpa

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