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Der bayerische Landwirtschaftsminister Helmut Brunner (CSU) posiert im Steigerwald an einer Buche.

Aussichtsturm soll Touristen in die Region locken

Baumwipfelpfad im Steigerwald soll 2016 eröffnen

Ebrach - Startschuss für den Baumwipfelpfad im Steigerwald. Ab 2016 soll der 40 Meter hohe und acht Millionen Euro teure Aussichtsturm Touristen in die Region locken.

Im kommenden Frühjahr soll ein Baumwipfelpfad im Steigerwald eröffnen und Touristen in die Region locken. „Wir wollen das Lernen im Wald mit Erlebnis und Erholung kombinieren und damit für Kinder und Erwachsene noch attraktiver machen“, sagte Forstminister Helmut Brunner (CSU) laut Mitteilung am Montag in Ebrach (Landkreis Bamberg).

Brunner gab den Startschuss für die Bauarbeiten für einen 40 Meter hohen Aussichtsturm, der das Herzstück des Baumwipfelpfads werden soll. Der Pfad wird auf 1,2 Kilometer Länge auf einer Höhe von 24 Meter durch die Baumkronen führen. Die Kosten von acht Millionen Euro trägt weitgehend der Freistaat. Die Bayerischen Staatsforsten sind Betreiber der Freizeiteinrichtung.

Der Baumwipfelpfad solle das Steigerwald-Zentrum im unterfränkischen Handthal ergänzen, sagte Brunner. In dem Zentrum geht es um das Thema Nachhaltigkeit in der Waldbewirtschaftung. Bei seinem Besuch in Handthal (Landkreis Schweinfurt) schlug Brunner eine engere Vernetzung von Kommunen und Tourismuseinrichtungen vor, die man etwa durch eine regionale Entwicklungsgesellschaft erreichen könne.

Um die Zukunft des Steigerwalds mit seinen jahrhundertealten Buchenbeständen wird seit Jahren gerungen: Der Bund Naturschutz und lokale Umweltschützer fordern die Ausweisung eines Nationalparks. Damit würde ein Teil der Waldflächen der Bewirtschaftung entzogen und der Natur überlassen werden. Die Staatsregierung ist dagegen und vertritt damit die Position der Holzwirtschaft in der Region.

dpa

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