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Seehofer (CSU) verleiht den Bayerischen Verdienstorden an den Theologen Heinrich Bedford-Strohm.

Für Verdienste um den Freistaat

Seehofer ehrt 49 Menschen mit Verdienstorden

Sie sind die Säulen der Gesellschaft: Dafür werden sie von Horst Seehofer ausgezeichnet. 49 Menschen bekommen für ihre Verdienste den Bayerischen Verdienstorden.

München - Ministerpräsident Horst Seehofer (CSU) hat am Mittwoch 49 Menschen mit dem Bayerischen Verdienstorden ausgezeichnet. Unter anderem erhielt der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland, Bayerns Landesbischof Heinrich Bedford-Strohm, die Ehrung. „Sie haben mit Ihrem Einsatz das Land stark und erfolgreich gemacht“, sagte Seehofer zu den neuen Ordensträgern. „Sie sind Baumeister dieses modernen und offenen Freistaates Bayern.“

„Ich bin dankbar für diese Ehre“, sagte Bedford-Strohm vor der Verleihung in der Münchner Residenz. Er sehe sich aber in erster Linie als Vertreter aller evangelischen Menschen, die sich für das Gemeinwohl einsetzten. Die Auszeichnung sei Ausdruck des guten Verhältnisses zwischen Staat und Kirche. „Dazu gehört auch Kritik.“

Heinrich Bedford-Strohm hat sich auch zur Homo-Ehe geäußert

Wer den Verdienstorden noch bekam

Ausgezeichnet wurden auch die Skirennläuferin Miriam Vogt, die Ärztin und Medizinjournalistin Marianne Koch und die grüne Landtagsvizepräsidentin Ulrike Gote. Auch mehrere Stifter, eine Ordensschwester und eine Hausfrau, die ihre schwerstbehinderte Tochter pflegt, zählen zu den Ordensträgern.

Mit der Auszeichnung würdigt die Staatsregierung soziales und kirchliches Engagement ebenso wie Verdienste um Forschung, Wissenschaft und Kunst sowie Wirtschaft und Medizin. Der Bayerische Verdienstorden wird seit 1957 verliehen. Die Zahl der lebenden Ordensträger ist auf 2000 begrenzt, insgesamt gibt es 1637.

dpa

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