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Bayern ist vorbereitet auf einen Wintereinbruch.

Wetter im Freistaat

Bayern ist für Wintereinbruch gerüstet

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Nürnberg - Bayern ist vorbereitet auf Eis und Schnee: Zumindest was den Verkehr anbelangt, ist alles bereit für den Wintereinbruch. Doch noch lässt Frau Holle sich bitten. 

1500 Winterdienstfahrzeuge, etwa 3000 Mitarbeiter sowie rund 700 000 Tonnen Streusalz in 93 Autobahn- und Straßenmeistereien: Bayern ist gewappnet für den ersten Wintereinbruch:  „Auch dieses Jahr ist unser Winterdienst wieder bestens gerüstet und selbst für Extremwinter gut vorbereitet“, sagte der bayerische Verkehrsminister Joachim Herrmann (CSU) am Freitag in Nürnberg.

Bei einem Besuch der Straßenmeisterei Nürnberg-Fischbach an der A9 stellte Herrmann außerdem Glättemeldeanlagen und eine seit 2011 betriebene Anlage zur Sole-Erzeugung vor. Man werde künftig verstärkt auf den Einsatz von Flüssigsalzstreuung setzen. „Die Sole haftet besser auf der Fahrbahn und ist deshalb gut für eine vorbeugende Streuung geeignet“, sagte der Minister.

135 Millionen Euro für den Winterdienst

In Bayern werden jedes Jahr durchschnittlich 135 Millionen Euro für den Staatlichen Winterdienst ausgegeben, so Herrmann, davon fast 25 Millionen Euro allein für Streusalz. Die Bayerische Staatsregierung ist für den Betrieb von etwa 22.000 Kilometern Staatsstraßen, Bundesstraßen und Autobahnen verantwortlich. Alle weiteren Verkehrswege fallen unter die Obhut der Kommunen.

 „Wenn auch unsere Autofahrer noch ihre Fahrweise und Ausrüstung den winterlichen Fahrverhältnissen anpassen und genügend Zeit einplanen, wird niemand ins Schleudern geraten,“ hofft Bayern.

Schnee lässt noch auf sich warten.

Noch lässt der Winter aber auf sich warten. Laut der Wetterprognose des deutschen Wetterdienstswerden die nächsten Tage zwar bewölkt, regnerisch und neblig, Schnee soll es aber im Flachland noch nicht geben.

Das könnte sich im Dezember jedoch ändern, glaubt man Wetterprophet Josef Jägerhuber. Der Starnberger beobachtet seit über 50 Jahren täglich das Wetter und sagt es oft sehr präzise voraus. Auch viele seiner Vorhersagen für 2014 sind bis jetzt eingetreten. Er prophezeite zum Beispiel den regnerischen Sommer. Der Wintereinbruch wird laut Jägerhuber dieses Jahr in der zweiten Dezemberhälfte, spätestens zu Weihnachten, kommen. Anfangs soll es regnen, später soll es Sturm und Schnee geben.

dpa, cla

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