In der Kleinen Ohe

Rettung einer seltenen Art: 400 Jungtiere ausgesetzt 

Ein guter Tag für den Tierschutz: In Niederbayern wurden 400 junge Flussperlmuscheln in einem Fluss ausgesetzt. Damit soll nicht nur deren Überleben gesichert, sondern auch das Wasser gereinigt werden.

Fürstenstein – 400 seltene Muscheln sind am Donnerstag (5. Juli) in der Kleinen Ohe, einem Nebenfluss der Donau, ausgesetzt worden. Die jungen Flussperlmuscheln wurden vom Landschaftspflegeverband Passau gezüchtet, um das Aussterben der Art zu verhindern. Ohne diese Unterstützung könne sich die Flussperlmuschel in Bayern nicht mehr selbst erhalten, sagte die Präsidentin des Bundesamts für Naturschutz Beate Jessel.

Verschmutztes Wasser, etwa mit Pestiziden aus der Landwirtschaft, führt dazu, dass die Muschelart verschwindet. Für die Gewässer ist sie aber umso wichtiger. Denn die Muschel filtert das Wasser und trägt so zur Sauberkeit bei. Etwa 90 Prozent aller Flussperlmuscheln in Deutschland leben in Bayern, schätzt das Bundesamt für Naturschutz.

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dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Angelika Warmuth

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