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Erhardt A. ist tot.

Unglück in Norwegen

Aichach trauert um diesen Kletter-Spezl

Aichach - Er war ein sehr erfahrener Bergsteiger, bildete junge Kletterer aus – und trotzdem passierte ihm ein Fehler: Erhardt A. aus Aichach verunglückte in Norwegen beim Klettern.

Der 62-jährige Bergfex war mit einer Kletterpartnerin in einem Gebirge in Norwegen unterwegs. Aus ungeklärten Gründen stürzte der Bergsteiger plötzlich ins Seil, sein Kopf stieß bei dem Sturz gegen einen Felsen. Durch die schweren Kopfverletzungen blieb er regungslos und ohne Bewusstein im Seil hängen. Im Krankenhaus kämpften die norwegischen Ärzte um sein Leben – vergebens: Erhardt A. starb.

Wie es zu dem Unglück kommen konnte, ist noch unklar. Womöglich griff der erfahrene Kletterer daneben und rutschte ab. Bei der Sektion Aichach des Deutschen Alpenvereins herrscht Entsetzen und Trauer über den Unfall des Kletterers: Erhardt A. war ein langjähriges Mitglied der Sektion, kletterte für sein Leben gern. Acht Jahre lang war er zweiter Vorsitzender des Vereins, wirkte bis zuletzt als Ausbildungsreferent mit. Der Vorsitzende des Vereins, Rainer Reith, sagte gestern gegenüber der tz: „Erhardt A. war ein sehr, sehr erfahrener Kletterer.“

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