Ein Strafzettel liegt unter einem Scheibenwischer.
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Eine Dreijährige erhielt in Bad Brückenau einen Strafzettel. Grund: Ihr Dreirad stand mitten auf der Straße.

„Viel Gelächter im Gepäck“

Dreirad falsch geparkt: Mädchen (3) erhält Strafzettel von Polizei - Beamte fordern ungewöhnliches „Bußgeld“

  • Katarina Amtmann
    vonKatarina Amtmann
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Die Polizei in Bad Brückenau (Landkreis Bad Kissingen) stellte einer dreijährigen Falschparkerin einen Strafzettel aus und forderte ein kurioses „Bußgeld“.

  • Ein dreijähriges Mädchen hat in Bad Brückenau einen Strafzettel erhalten.
  • Grund: Ihr Dreirad stand mitten auf der Straße.
  • Die Beamten forderten ein ungewöhnliches „Bußgeld“.

Bad Brückenau - Die Polizei hat einer Falschparkerin in Bad Brückenau (Landkreis Bad Kissingen) einen Strafzettel ausgestellt. Das Ungewöhnliche: Sie ist erst drei Jahre alt. Beamte fanden ihr Dreirad mitten auf der Straße und stellten dafür den scherzhaften Strafzettel aus, wie die Polizei mitteilte.

Bad Brückenau: Dreijährige erhält Strafzettel von Polizei - „eine Tüte Bonbons“

Statt Geld forderten die Polizisten „eine Tüte Bonbons“ von der jungen Falschparkerin. Diese brachte die Dreijährige zusammen mit ihrer Familie am Samstag zur Polizei. „Nach einem ausgiebigen Plausch über Dreiräder, Kinder und zu Streichen aufgelegte Polizisten fuhr die Familie dann mit viel Gelächter im Gepäck wieder nach Hause“, teilte die Polizei weiter mit.

Da die Beamten, die den Strafzettel ausgestellt hatten, zu dem Zeitpunkt nicht im Dienst waren, wollen sie dem Mädchen am nächsten Tag einen Besuch abstatten.

Bad Brückenau: Dreirad falsch geparkt - Dreijährige erhält Strafzettel

„Uns ging es da nicht darum, dass die Verwarnung bezahlt wird, sondern vielmehr um den erzieherischen Effekt“, sagte Polizist Frederic Keller im Interview mit dem Bayerischen Rundfunk (BR). Da das Dreirad keine Beleuchtung oder Reflektoren hatte und mitten auf der Straße stand, hätte es durchaus zu einer Gefahrenquelle werden können.

Die Polizei Mittelfranken sorgt dagegen aktuell für negative Schlagzeilen. Ein Post auf Twitter und Facebook führte in der Netzgemeinde zu massiver Kritik.

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