Weit über dem Durchschnitt

Bundesvergleich: Bayern müssen bei Eigenanteil im Pflegeheim deutlich tiefer in die Tasche greifen

In Bayern müssen Pflegebedürftige und Angehörige beim Eigenanteil im Pflegeheim tief in die Tasche greifen – und rund 160 Euro mehr als in Berlin zahlen. 

Berlin/München – Patienten in Bayern müssen für die Betreuung im Pflegeheim einen vergleichsweise hohen Eigenanteil bezahlen. Im Schnitt werden pro Monat 762,81 Euro fällig. Das geht aus einer Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Frage der Linke-Fraktion hervor. 

Bayern liegt damit über dem Bundesschnitt von 602,13 Euro. Am günstigsten fällt der Eigenanteil in Thüringen aus mit 237,19 Euro, die höchsten Zusatzkosten fallen in Berlin mit 872,50 Euro an.

Warum ist der Eigenanteil im Pflegeheim in Bayern so teuer?

Pflegebedürftige oder die Angehörigen müssen den Eigenanteil leisten, weil die Pflegeversicherung – anders als die Krankenversicherung – nur einen Teil der Kosten trägt. Die großen Unterschiede rühren daher, dass jedes Bundesland einen anderen Personalschlüssel anwendet. Auch gibt es Unterschiede bei den Personalkosten und dem allgemeinen Lohnniveau.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa / Britta Pedersen

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