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Fordert Drehkreuze zur Verteilung der Flüchtlinge: Marcel Huber sprach am Dienstag auf einer Pressekonferenz zur Kabinettssitzung.

Vor Ministerpräsidenten-Treffen

Bayern bekräftigt Forderungen an Bund

München - Kurz vor der Sonder-Konferenz der Ministerpräsidenten der Länder bei Kanzlerin Angela Merkel am Dienstagabend hat Bayern seine Forderungen an den Bund noch einmal bekräftigt.

Staatskanzleichef Marcel Huber (CSU) nannte nach einer Kabinettssitzung am Dienstag vor allem die Forderung nach einer Verdopplung der Finanzhilfen des Bundes für Länder und Kommunen. Zudem sei die Bundesregierung gefordert, die Verteilung der in Deutschland ankommenden Flüchtlinge zu übernehmen und entsprechende Drehkreuze in anderen Ländern zu schaffen. Und über allem stehe das Ziel einer Begrenzung der weiteren Zuwanderung, betonte Huber. So wie zuletzt könne es nicht weitergehen, sagte er mit Blick auf die Lage in München. "Wir sind nicht unbegrenzt in der Lage, zu helfen."

Huber verteidigte das Ziel, während des Oktoberfestes keine Flüchtlingszüge in München abfertigen zu müssen. Kritik und Spott wies er zurück. Die logistische Abwicklung des Besuchs von sechs Millionen Menschen könne man nicht mit dem Begriff Folklore abdecken. Da gehe es um Sicherheitsfragen. Es werde deshalb nichts übrig bleiben, als Züge während der Wiesn von München fernzuhalten.

dpa

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