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Auch die Wasserwacht war gefordert.

Die Schattenseiten des Sommers

Mehrere Schwerverletzte: Bergwacht, Wasserwacht und Rettungsheli im Dauereinsatz

Nach ein paar Regentagen sind der Sommer und die Naturbegeisterten ins Berchtesgadener Land zurückgekehrt. Die Schattenseite: Das Rote Kreuz war mit Bergwacht, Wasserwacht, Hubschraubern und dem Landrettungsdienst im Dauereinsatz. Es gab mehrere Schwerverletzte.

Berchtesgaden - Los ging es mit den Einsätzen am Freitag nach Angaben des BRK kurz nach 10.30 Uhr für die Wasserwacht, die mit ihrem Rettungsboot zur Saletalm am Königssee ausrücken musste. Ein akut erkrankter 78-jähriger Einheimischer brauchte medizinische Hilfe. Die Wasserretter fuhren zur Einsatzstelle, versorgten den Mann auf dem Boot und brachten ihn zur Seelände – von dort wurde er per Rettungswagen zur Kreisklinik Bad Reichenhall gebracht. Drei Wasserretter waren rund zwei Stunden lang gefordert. 

Rückblick: Bereits am Montag mussten die BRK-Wasserwacht und eine Rettungswagen-Besatzung zur Halbinsel Sankt Bartholomä ausrücken: Kurz nach 13.30 Uhr litt eine Touristin unter Kreislaufproblemen. Als die Retter mit dem Boot eintrafen, war die Frau verschwunden; sie konnten sie trotz intensiver Suche nicht mehr finden und rückten unverrichteter Dinge wieder ein.

Einsatz in der Wimbachklamm

Gegen 11.40 Uhr musste die Bergwacht Ramsau zum Eingang der Wimbachklamm ausrücken, wo sich eine 57-jährige Frau aus Nordrhein-Westfalen das Sprunggelenk ausgerenkt und gebrochen hatte. Die Frau wurde notärztlich versorgt und in die Kreisklinik Bad Reichenhall eingeliefert.

Der nächste Einsatz der Bergwacht Berchtesgaden dann gegen 13.40 Uhr auf den Normalweg zum Grünstein. Auf etwa halber Strecke hatte sich eine 71-jährige Touristin aus Nordrhein-Westfalen ebenfalls am Sprunggelenk verletzt. Die Bergretter versorgten die Frau und brachten sie zum Hammerstiel-Parkplatz – von dort aus ging es per Rettungswagen weiter zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Radfahrer gestürzt

Kurz nach 14.20 Uhr musste das Freilassinger Rote Kreuz auf den Radweg an der Staatsstraße 2104 bei Maulfurth (Saaldorf-Surheim) ausrücken, wo ein akut erkrankter 82-jähriger Radfahrer gestürzt war. Die Notfallsanitäter versorgten den Einheimischen und trafen sich dann am Hammerauer Berg mit dem Reichenhaller Notarzt, der sich weiter um den Patienten kümmerte. Sie brachten den 82-Jährigen schließlich zur weiteren Untersuchung in die Kreisklinik Bad Reichenhall.

Notruf um 15.40 Uhr

Gegen 15.40 Uhr ging dann ein Notruf vom Reichenhaller Haus am Hochstaufen ein, wo ein Bergläufer mit einer Fußverletzung medizinische Hilfe brauchte. Die Besatzung des Salzburger Notarzthubschraubers „Christophorus 6“ konnte hinter dem Haus landen, den Mann versorgen und ins Tal fliegen.

Gegen 20 Uhr mussten die Bergwacht Ramsau und die Besatzung des Traunsteiner Rettungshubschraubers „Christoph 14“ zum Hundstodgatterl im Steinernen Meer ausrücken, wo eine 65-jährige Frau aus Sachsen-Anhalt abgestürzt war. Der Pilot konnte direkt neben der Einsatzstelle landen, wobei die Retter die Patientin versorgten, die sich den Arm gebrochen und sich am Kopf verletzt hatte. „Christoph 14“ flog sie nach Ramsau aus – von dort aus brachte sie eine Rettungswagen-Besatzung des Roten Kreuzes zur Kreisklinik Bad Reichenhall.

Am Samstagmorgen gings bereits um 7.45 Uhr weiter für die Bergwacht Berchtesgaden, die einen Patienten mit Beinverletzung von der Gotzenalm holen musste.

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mm/tz

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