Ein Hubschrauber fliegt über dem Hochthron im Untersbergmassiv in den Berchtesgadener Alpen. (Archiv)
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Ein Hubschrauber fliegt über dem Hochthron im Untersbergmassiv in den Berchtesgadener Alpen. (Archiv)

Tragisches Unglück

Wanderer stürzt in Berchtesgadener Alpen in den Tod: Bergwacht mit Hubschrauber im Einsatz

  • Richard Strobl
    VonRichard Strobl
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Ein Wanderer konnte in den Berchtesgadener Alpen nach einem Sturz nur noch tot geborgen werden. Die Bergwacht war mit einem Hubschrauber im Einsatz.

Berchtesgaden - Bei einer Wanderung in den Berchtesgadener* Alpen ist ein 49-Jähriger abgestürzt und hat sich dabei tödliche Verletzungen zugezogen. Die Bergwacht konnte ihn trotz des Einsatzes eines Hubschraubers nur noch tot bergen.

Nach Polizeiangaben handelt es sich bei dem Mann um einen 49-jährigen Urlauber aus Nordrhein-Westfalen. Er war am Mittwoch gegen Mittag zu einer Bergtour am Kahlersberg aufgebrochen. Als er von dieser nicht zurückkehrte, meldete ihn der Vermieter am Donnerstagmorgen als vermisst.

Wanderer stürzt in den Alpen und kann nur noch tot geborgen werden

Die Polizei und die Bergwacht* Berchtesgaden leiteten daraufhin umfangreiche Fahndungsmaßnahmen ein. Bereits nach kurzer Zeit wurde das Fahrzeug des Mannes am Parkplatz Hinterbrand gefunden. Da die Bundespolizei in der Nähe eine Hubschrauberübung abhielt, wurde dieser zu einem Überflug über das in Frage kommende Gebiet eingesetzt.

„Gegen 11.40 Uhr konnte eine leblose Person westlich des Mauslochsteigs am Kahlersberg aufgefunden werden“, so die Polizei in einer Mitteilung. Sowohl Bergführer der Bundespolizei, als auch Einsatzkräfte der Bergwacht Berchtesgaden wurden daraufhin in dem steilen, absturzgefährdeten Gebiet abgesetzt. Allerdings konnten sie „aufgrund der Schwere der Verletzungen“ nur noch den Tod des 49-Jährigen feststellen. Dessen Leichnam wurde gegen 16 Uhr ins Tal geflogen. (rjs) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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