In den Ammergauer Alpen ist ein Tiroler verunglückt.
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In den Ammergauer Alpen ist ein Tiroler tödlich verunglückt. (Symbolfoto)

In Steilrinne gefunden

Unglück in Bayerns Alpen: Mann stürzt 200 Meter in den Tod - Polizeihubschrauber im Einsatz

  • Tanja Kipke
    VonTanja Kipke
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In den Ammergauer Alpen hat sich ein tödliches Bergunglück ereignet. Ein 38-jähriger Mann stürzt am Apostelgrat 200 Meter in die Tiefe.

Schwangau - Ein aus Österreich stammender Bergsteiger ist bei einem Absturz in den Ammergauer Alpen bei Schwangau (Landkreis Ostallgäu*) ums Leben gekommen. Nach Angaben des Polizeipräsdiums Schwaben wurde der Polizei in Reutte ein Vermisstenfall eines 38-jährigen Mannes aus Landeck gemeldet. Der Tiroler sei am Freitag (24. Juli) auf der österreichischen Seite zum sogenannten Apostelgrat am Säuling aufgestiegen, sagte ein Polizeisprecher der dpa.

Bergunglück in Bayerns Alpen: Mann aus Österreich stürzt ab - Polizeihubschrauber entdeckt ihn in Steilrinne

„Bei der Suche waren Alpinpolizisten aus Bayern und Tirol, Kräfte der Bergwacht Füssen und der Bergrettung Reutte eingesetzt“, heißt es im Bericht der Polizei. Polizeihubschrauber aus Bayern und Österreich unterstützen die Suche aus der Luft. Auch Handyortungsspezialisten des bayerischen Landeskriminalamtes kamen zum Einsatz.

Letztendlich habe ein bayerischer Polizeihubschrauber, welcher mit speziellen Kameras ausgerüstet ist, den Körper des Mannes in einer Steilrinne entdeckt. Für den 38-Jährigen kam jedoch jede Hilfe zu spät. Der Alpinist war den Angaben zufolge am Apostelgrat, auf der bayerischen Seite der Bergregion, rund 200 Meter in die Tiefe gestürzt. Die Bergung des Leichnams führten drei bayerische Alpinpolizisten sowie ein Bergretter der Bergwacht Füssen durch. (dpa/tkip) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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