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Trauriger Rekord: Mehr Bergtote in den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen als je zuvor

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Alpspitzbahn auf dem Osterfelderkopf
In Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen starben 2021 insgesamt 34 Menschen. (Symbolbild) © IMAGO / imagebroker

Mehr Menschen als jemals zuvor sind in den Chiemgauer und Berchtesgadener Alpen ums Leben gekommen. Die Bergwacht spricht von einer traurigen Rekordzahl.

Bad Reichenhall - Im vergangenen Jahr sind in den Berchtesgadener und Chiemgauer Alpen mehr Menschen ums Leben gekommen als je zuvor. Es habe die traurige Rekordzahl von 34 Bergtoten im Jahr 2021 gegeben, teilte die Bergwacht Chiemgau am Donnerstag in Bad Reichenhall (Landkreis Berchtesgadener Land) mit.

Mehr Bergtote im Jahr 2021: Allein im Sommer 650 Einsätze für die Bergretter

Allein im Sommer habe es 650 Einsätze für die Bergretter gegeben, rund 100 mehr als im Vorjahr. Vor allem junge Wanderer und Bergsteiger im Alter von 21 bis 30 Jahren müssten immer wieder gesucht und gerettet werden, berichteten die Einsatzkräfte. Häufig handele es sich um Urlauber aus bergfernen Regionen.

Im bayerischen Alpengebiet: Zahlreiche Einsätze auch in den vergangenen Wochen

Auch in den vergangenen Wochen haben die Einsatzkräfte im ganzen Alpengebiet bereits wieder über zahlreiche Einsätze berichtet. In Bayern ist in diesem Jahr in den Bergen bereits eine zweistellige Zahl von Menschen ums Leben gekommen. Vor kurzem ist ein 27-Jähriger im Karwendel abgestürzt und zu Tode gekommen. (dpa)

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