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Frostige Temperaturen gab es in ganz Bayern in der Nacht auf Freitag. Die sollen erst einmal anhalten. 

Anhaltende Kälte

Bayern bibbert sich durch den Januar

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München – Seit Tagen liegen die Temperaturen im Freistaat unter null Grad. Viele ärgern sich über den Frost. Skilift-Betreiber aber reiben sich die Hände. Am Wochenende sollen die Voraussetzungen besonders gut sein.

Spätestens am Freitagmorgen haben Menschen in ganz Bayern gemerkt, wie kalt die Nacht zuvor war. Da mussten viele Fahrer ihr Auto von Eis befreien. „Zurzeit ist es kälter als für den Januar üblich“, sagt Michael Leistert. Der Meteorologe vom Deutschen Wetterdienst kündigt an: „Das bleibt mittelfristig so.“ Normalerweise hätte es in diesen Tagen Temperaturen um den Gefrierpunkt. „Die Tageshöchsttemperaturen liegen in Südbayern aber bei minus fünf Grad“, sagt Leistert.

Ab minus zehn Grad sprechen Meteorologen von einem strengen Frostbereich. Der wurde und wird in diesen Tagen nachts in den meisten Regionen Bayerns erreicht. Grund ist das Hochdruckgebiet Brigitta, das für frostige Temperaturen von den britischen Inseln bis Mittel- und Osteuropa sorgt. „Eine solche Hochdrucklage ist nichts ungewöhnliches für diese Jahreszeit“, sagt Leistert. Nur eben die besonders frostigen Temperaturen.

Skifahrer dürfen sich freuen: „Die Pistenbedingungen sind hervorragend“

Die Ski-Liebhaber freut es. Verena Lothes, Sprecherin der Bayerischen Zugspitzbahn, rechnet am Wochenende mit bis zu 9000 Besuchern für das Gebiet „Garmisch-Classic“ und 2000 im Skigebiet der Zugspitze. „Die Pistenbedingungen und das Wetter sind hervorragend“, sagt sie. Die kalten Temperaturen halten die Skifahrer nicht fern, glaubt Lothes. „Am Berg ist es teilweise wärmer als im Tal.“ 

Die Temperaturen bleiben auch Anfang kommender Woche frostig und ändern sich erst gegen Ende der Woche, sagt Meteorologe Leistert. „Da zeichnet sich eine leichte Milderung ab – wir bleiben aber unter null Grad.“

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