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Die Blutreserven in Bayern könnten knapp werden.

In Bayern droht Mangel an Blutreserven

München - In Bayern droht wegen der gestiegenen Zahl an Operationen ein Mangel an Blutreserven.

“Wir haben keinen Rückgang in der Spendenwilligkeit, aber der Bedarf an Blutkonserven nimmt zu“, sagte der Vorsitzende des Blutspendedienstes des Bayerischen Roten Kreuzes (BSD), Franz Weinauer, am Montag in München.

Rund 5,4 Prozent der Menschen in Bayern hätten in den vergangenen Jahren Blut gestiftet. Zugleich steige in den bayerischen Kliniken aber mit zunehmender Patientenzahl auch der Bedarf an Blutkonserven um durchschnittlich 2,6 Prozent pro Jahr. “Der medizinische Fortschritt lässt mehr Eingriffe zu, auch bei älteren Menschen.“ Derzeit reiche der Blutvorrat mit etwa 5000 Konserven für zwei Tage, ideal seien fünf Tage.

Im vergangenen Jahr sammelte der Dienst rund 534 000 Blutspenden. Unter anderem als Folge von Werbekampagnen stieg die Zahl der Erstspender seit 2006 um knapp 30 Prozent auf etwa 35 200 im letzten Jahr. Dabei gibt es einen deutlichen Unterschied zwischen Stadt und Land: In Städten spenden laut BSD weniger als zwei Prozent, auf dem Land mehr als zwölf Prozent der Menschen Blut. Weinauer rief die Menschen angesichts des großen Bedarfs zu mehr Spendenbereitschaft auf. “Leute, geht zum Blutspenden.“

dpa

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