+
Das Betriebsgelände der Firma Bayern-Ei bei Aiterhofen.

Unternehmen mauert

Bayern-Ei äußert sich nicht zu Verkaufs-Verbot

Landshut - Kein Kommentar: Die unter Salmonellen-Verdacht stehende Firma Bayern-Ei hat jegliche Stellungnahme zu dem am Wochenende verhängten Verkaufsverbot für Eier abgelehnt.

Die Lebensmittelüberwacher der Landratsämter hatten in Abstimmung mit dem Verbraucherschutzministerium in München den Verkauf von Eiern aus dem Betrieb am Unternehmenssitz in Aiterhofen (Kreis Straubing-Bogen sowie in Aholming-Tabertshausen (Kreis Deggendorf) vorläufig untersagt. Zu dem Schritt äußere man sich nicht, hieß es am Montag aus dem Unternehmen.

Der Betrieb, der auch exportierte, musste zuletzt Ende Juli wegen des Verdachts auf Salmonellen Eier zurückrufen. Zu diesem Zeitpunkt gab es bereits Ermittlungen, weil das Unternehmen für einen Salmonellen-Ausbruch im Sommer 2014 in Europa mit zwei Toten und Hunderten Erkrankten verantwortlich gewesen sein könnte. Betroffen von der Krankheitswelle waren besonders Großbritannien und Österreich.

Wurde zurückgegebene Ware neu verpackt?

Die Staatsanwaltschaft Regensburg ermittelt gegen Verantwortliche des Betriebs wegen des Verdachts auf Verstöße gegen das Lebensmittelrecht und Tierquälerei. Es gebe Anhaltspunkte dafür, dass das Unternehmen zurückgegebene Ware neu verpackt habe und das Mindesthaltbarkeitsdatum verlängert worden sei, hatte die Regierung von Niederbayern in der Nacht zum Samstag berichtete.

dpa

Auch interessant

Meistgelesene Artikel

„Friederike“ wütet: Feuerwehr gibt Entwarnung, aber: Zug- und S-Bahnstrecken bleiben teilweise gesperrt
Sturmtief Friederike erreicht Bayern - genau zum Jahrestag von Orkan Kyrill aus dem Jahr 2007. In unserem Newsblog halten wir Sie auf dem Laufenden.
„Friederike“ wütet: Feuerwehr gibt Entwarnung, aber: Zug- und S-Bahnstrecken bleiben teilweise gesperrt
Elektronische Wasserzähler bald Pflicht? Datenschützer schlägt Alarm
Elektronische Wasseruhren kann man ablesen, ohne dass jemand die Haustür öffnen muss. Nun rühren sich jedoch Bedenken dagegen, dass Gemeinden die funkenden Zähler bald …
Elektronische Wasserzähler bald Pflicht? Datenschützer schlägt Alarm
Asylhelfer nach Verbandsentscheid frustriert: „Weniger wert als ein Putzlappen“
Ulrich Muzyk hat begonnen, einer Afghanin ehrenamtlich Nachhilfe zu geben. Nachdem er in seinem Engagement eingebremst wurde, versteht der 77-Jährige die Welt nicht mehr.
Asylhelfer nach Verbandsentscheid frustriert: „Weniger wert als ein Putzlappen“
Das macht Sarah Lombardi in einem 300-Einwohner-Ort bei Passau
Sarah Lombardi wurde bekannt durch DSDS und geriet dann mit dem Rosenkrieg mit Ex-Mann Pietro Lombardi in die Schlagzeilen. Jetzt kommt sie in eine Dorfdisko im Kreis …
Das macht Sarah Lombardi in einem 300-Einwohner-Ort bei Passau

Kommentare