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Erfolgreich gegen Bürokraten aus Brüssel verteidigt: Der Bier-Ausschank in Steinkrügen bleibt auch künftig erlaubt.

EU-Bürokratie gebremst

Bayern gewinnt Kampf um Bier im Steinkrug

München  - Die Regelungswut Brüsseler Bürokraten gestoppt: Bayern hat sich erfolgreich gegen ein EU-Verbot des traditionellen Bierkrugs aus Steingut gewehrt.

Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, hat das Bundeswirtschaftsministerium eine Sonderregelung dafür durchgesetzt, dass der Ausschank von Bier in Steinkrügen künftig verboten wäre.   

Nach EU-Recht dürften undurchsichtige Schankgefäße ab 2015 nicht mehr für den Ausschank schäumender Getränke verwendet werden, da der Messstrich auf der Innenseite nicht sichtbar sei. Das Bundeswirtschaftsministerium habe aber inzwischen eine Ausnahmeregelung für den Steinkrug, den sogenannten „Keferloher“, formuliert.

Biertrinker sollten im Lokal künftig darauf hingewiesen werden, dass sie ihr Bier aus dem Steinkrug zwecks Kontrolle der Füllmenge in einen Glaskrug umschütten lassen können. Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) sagte dem „Focus“, diese Posse sei ein weiterer Beweis für die grenzenlose Regelungswut der Brüsseler Bürokraten: „Es gibt in Europa wahrlich dringendere Probleme.“

dpa

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