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Kultusminister Ludwig Spaenle zog ein positives Fazit.

Auch Ausgaben für Schüler angestiegen

Bildungsausgaben: Kein Bundesland kann Bayern folgen

Kein Bundesland gibt mehr Geld für die Bildung aus als Bayern. Knapp ein Siebtel der deutschen Bildungsausgaben stammt aus dem Freistaat.

München - Dies geht aus dem Bildungsfinanzbericht 2017 des Statistischen Bundesamtes hervor, der am Donnerstag vorgestellt wurde. Demnach haben Bund, Länder und Gemeinden im vergangenen Jahr 128,4 Milliarden Euro für Bildung ausgegeben, allein in Bayern waren es laut Kultusministerium 18,24 Milliarden Euro (2017: 18,67). „Bayern gibt mehr als ein Drittel seines Haushalts für Bildung und Wissenschaft aus“, sagte Minister Ludwig Spaenle (CSU).

Laut den Statistikern stellen der Bund 9,8 Milliarden Euro, die Länder 90,6 Milliarden Euro und die Gemeinden 28,0 Milliarden Euro für Bildung bereit. Die durchschnittlichen öffentlichen Bildungsausgaben pro Kopf hätten bei 1600 Euro gelegen. Je Einwohner unter 30 Jahren betrugen sie 5300 Euro.

Rund die Hälfte der Bildungsausgaben im Jahr 2016 wurde für Schulen aufgewendet. Weitere 23,2 Prozent entfielen auf Hochschulen, 19,2 Prozent auf Kindertageseinrichtungen sowie 7,7 Prozent auf die Förderung sogenannter Bildungsteilnehmer, das sonstige Bildungswesen wie Volkshochschulen sowie die Jugendarbeit.

Für Bayern teilte das Ministerium zudem mit, dass die Ausgaben pro Schüler massiv angestiegen seien: von 4900 Euro (2005) auf 7600 Euro (2014). Auch die Lehrer im Freistaat profitieren von der guten Finanzausstattung: Die Bruttogehälter liegen den Angaben zufolge monatlich um rund 300 Euro höher als im Bundesdurchschnitt.

dpa

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