Tiefster Stand seit 2001

Zahl der Firmenpleiten in Bayern sinkt

München - Gute Neuigkeiten für den Freistaat Bayern: Die Zahl der Firmenpleiten hat den tiefsten Stand seit zwölf Jahren erreicht.

Die Zahl der Firmenpleiten in Bayern ist in der ersten Jahreshälfte deutlich gesunken und hat den tiefsten Stand seit zwölf Jahren erreicht. Die Amtsgerichte im Freistaat zählten zwischen Januar und Juni insgesamt 1562 Insolvenzanträge, fast zwölf Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2012, wie das Landesamt für Statistik am Mittwoch in München mitteilte. Auch die Zahl der von den Pleiten betroffenen Arbeitnehmer ging zurück - auch weil große Firmenpleiten ausblieben. Waren in der ersten Hälfte des vergangenen Jahres 12.121 Beschäftigte von Insolvenzen betroffen, waren es im ersten Halbjahr bayernweit nur noch 8496 Menschen.

Bayerns Unternehmen suchen wieder stärker nach Mitarbeitern

Auch die Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit hatte am Mittwoch positive Neuigkeiten zu vermelden: Nach monatelangem Zögern suchen die Unternehmen im Freistaat wieder verstärkt nach neuen Mitarbeitern. Im August sei die Zahl der offenen Stellen zum dritten Mal in Folge gestiegen. Die Firmen reagierten damit anscheinend auf die leicht verbesserte konjunkturelle Lage. Trotzdem sei die Zurückhaltung bei Neueinstellungen noch immer zu spüren. Der von der Behörde monatlich ermittelte regionale Stellenindex BA-X stieg im August auf 144 Punkte. Im Vorjahr hatte der Indikator für das Angebot an freien Stellen allerdings um neun Punkte höher gelegen.

dpa

Rubriklistenbild: © dpa (Symbolbild)

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