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Für Grenzregion: Bayern erhält über 100.000 Corona-Impfdosen extra

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Von: Sebastian Horsch

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Einreise nach Bayern: Besonders die Grenze nach Tschechien ist kritisch im Hinblick auf Corona-Infektionen
Einreise nach Bayern: Besonders die Grenze nach Tschechien ist kritisch im Hinblick auf Corona-Infektionen. © Armin Weigel/dpa

Deutschland wird von verschiedenen Varianten des Coronavirus heimgesucht. Besonders die Grenzregionen haben sich als Hotspots entpuppt. Das Gesundheitsministerium reagiert.

München – Bayern erhält für seine Grenzregion zu Tschechien 105.300 zusätzliche Biontech-Impfdosen*, die am heutigen Montag und am morgigen Dienstag geliefert werden sollen. Das berichtet der Münchner Merkur mit Verweis auf das Bundesgesundheitsministerium.

Corona in Bayern: Über 100.000 Impfdosen für die Grenzregion nach Tschechien

Neben Bayern erhalten auch Sachsen (93.600), das Saarland (81.900), Thüringen (35.100), Rheinland-Pfalz (23.400) und Sachsen-Anhalt (11.700) zusätzliche Dosen. „Gerade in unseren Grenzregionen breiten sich die Virusvarianten aus“, sagte Bundesgesundheitsminister Jens Spahn (CDU) unserer Zeitung. „So können die Länder schnell und effektiv die Impfquoten an der Grenze steigern“, schildert der Regierungspolitiker, der zuletzt öfter aufgrund seiner Tätigkeiten in der Corona-Pandemie in Kritik geraten ist.

Schon vor einigen Wochen wurden zusätzliche Impfdosen an die Grenzregionen geliefert:

Die Maßnahme basiert laut einem Schreiben an die Gesundheitsminister der Länder aus einem Beschluss der Ministerpräsidentenkonferenz vom 19. März 2021. Dass gefährdete Grenzregionen mehr Impfstoff erhalten, ist Teil des jüngsten Bund-Länder-Beschlusses. Die Verteilung auf die Bundesländer war bisher unbekannt. *Merkur.de ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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