Um 0,7 Grad kälter als der Durchschnitt

Bayern kältestes Bundesland 2016

München - Um insgesamt 0,7 Grad Celsius war es im Freistaat in 2016 kälter als im deutschlandweiten Durchschnitt - damit ist Bayern das kälteste Bundesland: 8,9 Grad zeigte das Thermometer im Mittel. 

In keinem anderen Bundesland war es 2016 so kalt wie in Bayern. Durchschnittlich lag die Temperatur im Freistaat bei 8,9 Grad, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) am Donnerstag mitteilte. Die niedrigste Temperatur 2016 wurde am Morgen des 18. Januar in Oberstdorf gemessen: Da sank das Thermometer auf minus 23,5 Grad. Bundesweit betrug die Durchschnittstemperatur 9,6 Grad. Damit war das Jahr laut DWD um 1,4 Grad zu warm. Der Temperaturrekord von 2015 mit durchschnittlich 9,9 Grad wurde jedoch nicht gebrochen.

Nicht nur bei der Kälte, auch beim Niederschlag lag Bayern 2016 weit vorne. Durchschnittlich regnete es 915 Liter pro Quadratmeter. Lediglich in Baden-Württemberg und im Saarland fiel mehr Regen. Die Sonnenscheindauer betrug 2016 im Freistaat 1620 Stunden.

Auch 2017 wird für die Bayern mit Temperaturen nahe, beziehungsweise sogar unter dem Gefrierpunkt beginnen. 

dpa

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