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Eine wild gewordene Kuh galoppierte durch Sand am Main (Symbolbild).

Glashaus total zerstört

Wilde Kuh hinterlässt Spur der Verwüstung in Gemeinde - Polizeihubschrauber verfolgt sie - Showdown

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Eine wild gewordene Kuh hinterließ eine regelrechte Spur der Verwüstung im unterfränkischen Sand am Main. Ein Polizeihubschrauber verfolgte sie - bis zum Showdown.

Sand am Main/Haßberge - Eine ausgerissene und hoch aggressive Kuh sorgte am Samstagabend für einen Großeinsatz von Feuerwehr und Polizei in Sand am Main. 

Wie die Polizei Unterfranken in einer aktuellen Pressemitteilung berichtet, zerstörte das Tier unter anderem ein komplettes Gewächshaus und flüchtete in Richtung Campingplatz, wo sich ihre Spur anfänglich verlor. Die Polizei setzte einen Polizeihubschrauber ein, um die Kuh wieder aufzuspüren.

Ein hinzugezogener Tierarzt konnte schlussendlich zwei Betäubungspfeile setzen - und so das Tier ruhig stellen.

Wild gewordene Kuh hinterlässt Spur der Verwüstung in Sand am Main

Die ersten Mitteilungen über eine entwichene Kuh zwischen Limbach und Sand gingen gegen kurz nach 20:00 Uhr bei der Polizei ein. Bis zum Eintreffen der ersten Streife war das Tier bereits bis zu einem Supermarkt in Sand am Main weitergelaufen. Die Versuche des Landwirts gemeinsam mit Helfern das aggressive Tier einzufangen scheiterten.

Erste Meldung gegen 20 Uhr - doch Kuh startet weiter Richtung Stadtmitte

Die Flucht ging weiter in Richtung Stadtmitte, wo die Kuh in einem Hinterhof am Marktplatz ein komplettes Gewächshaus zerstörte. Auch aus dem Hinterhof konnte sich das Tier wieder befreien und rannte durch den Ortskern in Richtung Campingplatz. 

Kuh zerstört komplettes Glashaus - und prescht weiter Richtung Campingplatz

Dort verlor sich kurzzeitig auch jegliche Spur von dem Tier. Aufgrund der erheblichen Gefahr, die von der Kuh ausging, zog die Polizei einen an einer Langwaffe speziell ausgebildeten Polizeibeamten, den Polizeihubschrauber und einen Tierarzt mit einem Blasrohr für Betäubungspfeile hinzu.

In einem Neubaugebiet am Ortsrand traf die Polizei wieder auf die Ausreißerin und konnte sie in der Straße „Obere Länge“ mit mehreren Einsatzfahrzeugen einkesseln. Dem Tierarzt gelang es in der Folge mit zwei Betäubungspfeilen die Kuh zu betäuben, sodass sie vier Stunden nach ihrem Ausbruch vom Besitzer mit einem Anhänger in den heimischen Stall gebracht werden konnte.

Dem aktuellen Sachstand nach erlitten zwei Einsatzkräfte der Feuerwehr bei der Jagd nach dem Tier leichtere Verletzungen. Auf ihrer Flucht beschädigte die Kuh einen Roller sowie einen Streifenwagen und zerstörte ein Gewächshaus im Wert von rund 1.000 Euro.

Lesen Sie zum Thema auf Merkur.de*Kuh-Angriff auf Alm am Alpenrand: Wanderin will Schadensersatz oder Junge Männer treffen nachts auf Biber - Video sorgt für Begeisterung

kmm

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Kommentare

Quelle-Oma
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Wieso konnte diese "aggressive" Kuh mit einem Betäubungspfeil gestoppt werden und bei dem Zirkus-Zebra (Artikel vom 11.10.19) wurde gleich ein Todesschuss gesetzt. Ich bin immer noch sauer, weil das Zebra sterben musste.

Quelle-OmaAntwort
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Richtig und irgendwann reicht es auch einer Kuh und sie flippt halt dann aus.

Sebastian NiederbergerAntwort
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Es darf natürlich jeder gerne auf Fleisch verzichten wie 1,3 Millionen andere Veganer auch. Die restlichen 83 Millionen Bürger essen eben weiter Fleisch