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Eine kinderreiche Familie: Die Bayern werden immer mehr. Doch die einzelnen Regierungsbezirke wachsen unterschiedlich stark.

Bayern legt an Einwohnern zu

München - Bayern legt in den nächsten Jahren an Einwohnern zu, je nach Region aber unterschiedlich stark. Während der Großraum München gefragt bleibt, drohen weite Teile Frankens und der Oberpfalz auszubluten.

Das teilte das Landesamt für Statistik am Montag in München mit. Demnach ist in Oberfranken binnen 20 Jahren von einem Bevölkerungsrückgang in Höhe von 9,6 Prozent auszugehen. Für Unterfranken beziffern die Statistiker das erwartete Minus auf 5,6 Prozent.

Deutlich besser sind die Aussichten für Oberbayern: Dort lebten Ende 2008 mehr als 4,3 Millionen Menschen, in 20 Jahren werden voraussichtlich knapp 330.000 hinzugekommen sein. In ganz Bayern wohnen zurzeit gut 12,5 Millionen Menschen. Die Statistiker gehen davon aus, dass die Bevölkerung bis zum Jahr 2020 um mehr als 140.000 Menschen wächst. Danach werde die Bevölkerung allmählich abnehmen.

Wirtschaftsstaatssekretärin Katja Hessel (FDP) sieht wegen dieser Zahlen Folgen für die Landesentwicklungspolitik. "Unser Ziel ist es, Einrichtungen wie Schulen und Kindergärten möglichst auch dann zu erhalten, wenn die Auslastung wegen rückläufiger Einwohnerzahlen sinkt", sagte sie laut Mitteilung. "Die Gesellschaft wird zudem auch immer älter." Deshalb müssten die Alten künftig stärker gesellschaftlich eingebunden werden.

dpa

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