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Eine Probandin wird gegen die Schweinegrippe geimpft.

Bayern lehnen Impfung gegen Schweinegrippe ab

Hamburg/München - In keinem anderen Bundesland wollen sich so wenige Menschen gegen Schweinegrippe impfen lassen wie im Freistaat Bayern.

Fast vier von fünf Bayern gaben in einer repräsentativen Studie an, sich "auf keinen Fall" (30 Prozent) oder "wahrscheinlich nicht" (46 Prozent) schützen zu lassen, wie die DAK als Auftraggeber am Montag in Hamburg mitteilte. Nur neun Prozent der Befragten wollten sich "ganz sicher" impfen.

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Zum Vergleich: Im bundesweiten Durchschnitt waren es 14 Prozent. Allerdings ist in Bayern und Baden-Württemberg die Angst vor einer konkreten Ansteckung besonders gering - entsprechend liegt auch die Bereitschaft zur Vorbeugung andernorts deutlich höher. Besonders viele Menschen wollen sich in Ostdeutschland impfen lassen.

In Berlin und den neuen Ländern sagte die Hälfte der Befragten, dass sie sich "ganz sicher" (23 Prozent) oder "wahrscheinlich" (27 Prozent) schützen lassen wollen. 44 Prozent der Bevölkerung dort lehnen eine Impfung dagegen ab. Grund für die Skepsis der Bayern ist den Angaben zufolge der milde Verlauf der bisherigen Schweinegrippe-Fälle. Im Freistaat sehen zudem derzeit nur zwei Prozent der Menschen für sich persönlich eine "sehr große" Gefahr, sich in den nächsten Wochen mit der Schweinegrippe zu infizieren.

Vier Fünftel gaben an, dass sie die Gefahr als "eher niedrig" oder "sehr niedrig" bewerten. "Sicher wird auch im Freistaat die Impfbereitschaft ansteigen, wenn sich die Situation wieder verschärfen sollte", sagte DAK-Landeschef Wilfried Erbe. Fast vier von fünf Bayern fühlen sich ausreichend zum Thema Schweinegrippe und den möglichen Gefahren informiert. Für das repräsentative DAK-Gesundheitsbarometer hatte das Meinungsforschungsinstitut Forsa vom 1. bis 4. September 1001 Menschen zwischen 18 und 60 Jahre befragt, davon 152 in Bayern.

dpa

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