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Corona-Lockdown in Bayern: Söder will harte Regel auch an Weihnachten durchziehen

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Von: Veronika Mahnkopf

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Über den bundesweiten harten Lockdown ab Mittwoch hinaus erwägt Bayern, eine Ausgangssperre ab 21 Uhr einzuführen. Diese soll auch an Weihnachten gelten.

München - Ministerpräsident Markus Söder lässt keinen Zweifel, als er am Montagmorgen ein Interview im Bayerischen Rundfunk gibt: Ja, die Ausgangssperre wird auch an Weihnachten gelten. Heiligabend, erster und zweiter Weihnachtsfeiertag enden also im Familienkreis schon vor 21 Uhr. Viele Menschen fragen sich aber, wie Weihnachten 2020 denn ablaufen soll, angesichts der neuen Lockdown-Regelungen.

Verlassen liegt eine Straße in der nächtlichen Innenstadt nach 21 Uhr, nachdem erstmals nächtliche Ausgangsbeschränkungen aufgrund hoher Corona-Zahlen verhängt wurden.
Auch an Weihnachten dürfen die Menschen in Bayern die Häuser nicht nach 21 Uhr verlassen. © Frank Rumpenhorst/dpa

Ausgangssperre in Bayern: Corona-Regeln für Lockdown sollen ab Mittwoch gelten

Die Ausgangssperre soll in Bayern zusätzlich zu den am Sonntag beschlossenen Maßnahmen eines harten Lockdowns in der Corona-Pandemie ab Mittwoch gelten. Bundesweit wird sie nicht eingeführt. Alle bayerischen Bürger dürfen dann ab 21 Uhr bis 5 Uhr das Haus nicht verlassen. Bislang galt dies nur in Hotspot-Regionen mit einer Inzidenz von über 200. Markus Söder erklärte am Sonntag kurzerhand ganz Bayern für einen Hotspot, nachdem die bayernweite Inzidenz auf 200 gestiegen war.

Die Ausgangssperre gilt also auch für den Heimweg von der Weihnachtsfeier mit der Familie. Diese ist ja erlaubt, zumindest mit dem eigenen Hausstand und vier weiteren Personen, Kinder bis 14 Jahre werden nicht mitgezählt.

Ausgangssperre auch an Weihnachten: Christmette ist von Lockdown-Regel ausgenommen

Im Beispiel für Corona-Weihnachten in Bayern heißt das: Oma und Opa, Schwester und Ehemann sowie deren Kinder dürfen Familie Mustermann (Eltern, zwei Kinder) an Weihnachten zwar besuchen, gemeinsam Bescherung feiern, essen. Das Ganze muss aber so enden, dass alle bis 21 Uhr wieder in ihrem eigenen Haus sind. Oder es übernachten eben alle - was die räumlichen Gegebenheiten bei den wenigsten hergeben werden.

Allerdings: Oma und Opa dürfen, kaum daheim angekommen, aber nochmal los und um 22 Uhr zur Christmette fahren und mit zig anderen Gläubigen eine Messe feiern. Gottesdienste sind an Weihnachten nämlich von der Corona-Ausgangssperre ausgenommen.

Über die Ausgangssperre hinaus, sollen ab Mittwoch weitere Regelungen den Kampf gegen das Coronavirus vorantreiben:

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