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Bayern will den Kampf gegen Kindesmissbrauch verschärfen.

Erhöhtes Engagement angekündigt

Bayern macht sich noch mehr gegen sexuellen Kindesmissbrauch stark

Der Freistaat hat angekündigt, zusätzliche Mittel im Kampf gegen Kindesmissbrauch bereitzustellen. Wie Kultusminister Ludwig Spaenle mitteilte, soll eine neue Kampagne besonders Lehrkräfte besser auf die schwierige Aufgabe vorbereiten und so die Kommunikation zwischen Kindern und Erwachsenen sensibiliseren.

München - Im Rahmen der bundesweiten Initiative „Schule gegen sexuelle Gewalt“ will sich Bayern im Kampf gegen Kindesmissbrauch noch mehr engagieren. Mit praxisnahen Leitfäden und einem Nachschlagewerk sollen Lehrer sensibilisiert und geschult werden, um Signale von Buben und Mädchen besser wahrzunehmen, wie die Organisatoren der Aktion am Freitag in München mitteilten. Die Kampagne sei ein sehr hilfreicher Impuls zur weiteren Sicherung der bayerischen Schulen als Schutz- und Schonräume für Kinder, hieß es von Kultusminister Ludwig Spaenle (CSU).

Auch die bundesweite Initiative „Trau dich!“, die seit 2016 mit dem Freistaat kooperiert, soll weiter unterstützt werden. Das gleichnamige Theaterstück ist zentrales Element der Aktion und wurde bayernweit bereits 34 Mal aufgeführt. Der ersten Bilanz zufolge erreichte es bisher 8000 Grundschüler. „Das große Engagement aller Beteiligten, die Zufriedenheit mit den Begleitveranstaltungen sowie die erhöhte Bekanntheit der lokalen Beratungsstellen belegen, dass "Trau dich!" in Bayern wirkt“, sagte Familienministerin Emilia Müller (CSU). Das interaktive Stück soll Schüler dazu motivieren, sich in einem Missbrauchsfall an eine Vertrauensperson zu wenden.

dpa

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