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Eine Weltkriegsbombe wurde in Nürnberg gefunden. (Symbolbild)

450-Kilo-Bombe

Weltkriegsbombe in Nürnberg entschärft - Tausende mussten Wohnungen verlassen

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In Nürnberg wurde erneut eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden. Die Entschärfung erfolgte am Donnerstagabend.

Update vom 19. September, 21.42 Uhr: Die Weltkriegsbombe in Nürnberg ist entschärft und abtransportiert worden. Auch die Straßensperrungen werden nun nach und nach aufgehoben. Anwohner können wieder in ihre Wohnungen zurück.

+++ Großlage in Nürnberg: KATWARN löst für ganz Nürnberg aus - Rauchsäule steht über der Stadt

Update vom 19. September, 19.30 Uhr: Wie die Stadt Nürnberg auf Twitter mitteilt, wurde inzwischen der erste von fünf Abschnitten komplett geräumt. Demnach gehe man davon aus, dass planmäßig um 20 Uhr mit der Entschärfung begonnen werden kann.

Update vom 19. September, 16.50 Uhr:Neues aus Nürnberg: Die Stadtverwaltung richtet ab 17 Uhr zwei betreute Sammelstellen ein. Nicht gehfähige Personen werden von Krankentransporten abgeholt. Zudem gibt es Sammelbusse in den betroffenen Gebieten. 

Bewohner, die ihr Haus bereits verlassen haben, können einen Zettel an die Haustür anbringen, teilte die Stadtverwaltung auf Twitter mit. 

Weltkriegsbombe in Nürnberg gefunden: Entschärfung um 20 Uhr

Update vom 19. September, 15.15 Uhr: Der Termin für die Entschärfung der Fliegerbombe in Nürnberg steht nun fest. 

Die Bombe soll heute um 20 Uhr entschärft werden. Die Evakuierung des betroffenen Gebiets ist für 17 Uhr geplant und soll drei Stunden dauern. 

Die Stadt Nürnberg teilte auf Twitter auch mit, dass nun die Warn-Apps „Katwarn“ und „Nina“ ausgelöst sind. 

Der Flughafen Nürnberg schrieb auf seiner Internetseite, dass Starts und Landungen „nach aktuellem Kenntnisstand nicht betroffen“ sind. 

Der viel befahrene Nordring bleibt während der Entschärfung befahrbar.

Entschärfung noch heute: Weltkriegsbombe in Nürnberg gefunden - Flugverkehr könnte betroffen sein

Erstmeldung vom 19. September, 14.51 Uhr:

Nürnberg - Bauarbeiter sind im Nürnberger Norden auf eine Fliegerbombe aus dem Zweiten Weltkrieg gestoßen. Die Bombe liege sicher, für die Bevölkerung bestehe keine Gefahr, heißt es auf der Infoseite der Stadt am Donnerstag. 

Allerdings könnten von der geplanten Entschärfung Starts und Landungen am nahen Flughafen betroffen sein.

Weltkriegsbombe in Nürnberg: 9000 Anwohner betroffen

Derzeit werde das Vorgehen für die Entschärfung geprüft, sagte eine Sprecherin. Von der Evakuierung werden den Angaben nach rund 9000 Anwohner betroffen sein. 

Zunächst wurde eine Evakuierung in einem Radius von rund 1000 Metern erwogen. Wie lange der Vorgang dauern sollte, war zunächst offen.

Entschärfung: Bombe könnte Flughafenbetrieb beeinträchtigen

Der Fund könne den Flugverkehr am Albrecht Dürer Airport beeinträchtigen, teilte der Flughafen mit. Der Airport ist wenige Kilometer vom Fundort im Stadtteil Kleinreuth entfernt. 

„Wenn feststeht, wann die Bombe entschärft wird, dann könnte es sein, dass in diesem Zeitraum keine Starts und Landungen stattfinden können“, sagte ein Sprecher.

Aktuell kommt es auch zu Straßensperren. Dazu twitterte die Polizei Mittelfranken.

Nürnberger Bombenfund: Zünder ist aktiv

„Die Bombe hat einen aktiven, mechanischen Doppelzünder mit je einem Zünder vorne und hinten“, schreibt die Stadt Nürnberg auf Twitter. Sprengmeister sei Michael Weiß. Er habe die Entschärfung für Donnerstag empfohlen.

Nürnberg: 450 Kilo Bombe

Es handelt sich den Angaben zufolge um eine 450 Kilogramm schwere Bombe mit rund 225 Kilogramm Sprengstoff.

Erst kürzlich wurde bei Bauarbeiten auf der A73 in Nürnberg eine Fliegerbombe entdeckt. Das Fundstück bereitete den Experten Kopfzerbrechen.

Auch aktuell in Nürnberg passiert: Die Aktion hatte schwere Folgen: Ein 16-jähriger Nürnberger entführte in der Nacht das Auto seiner Eltern. Die Fahrt endete im Krankenhaus. Am Bahnhof Rosenheim wurde eine Bombe gefunden. Der Katastrophenschutz ist alarmiert. Der Sprengmeister ist bereits auf dem Weg, um die Bombe zu entschärfen. (Merkur.de*)

*Merkur.de ist Teil des bundesweiten Ippen-Digital-Redaktionsnetzwerks.

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