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Orkan „Zeynep“ peitscht über Bayern: Warnung vor „Gefahr für Leib und Leben“

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Von: Katarina Amtmann, Tanja Kipke, Thomas Eldersch

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Stürmische Zeiten kommen auf Bayern zu. Orkanböen brechen wie Wellen über den Freistaat herein. Der DWD warnt vor vielen Gefahren in den kommenden Tagen.

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Update vom 18. Februar, 9.14 Uhr: Wegen einer möglichen Gefahr für Leib und Leben warnt das Unternehmen Bayerische Staatsforsten während und nach den derzeitigen Winterstürmen vor dem Betreten der Wälder. Da viele Bäume an den Folgeschäden der vergangenen Dürrejahre leiden, besteht nach Angaben des Unternehmens erhöhtes Risiko, dass Äste brechen oder Bäume umstürzen. Die Gefahr endet demnach nicht, wenn der Wind nachlässt. „Angebrochene Bäume können auch Tage nach dem Sturm umfallen oder Äste herabfallen“, erklärte ein Sprecher der Staatsforsten am Freitag in Regensburg. „Wir bitten die Bevölkerung, Vorsicht walten zu lassen und zunächst von Waldspaziergängen abzusehen.“

Das Sturmtief hat am Donnerstag zahlreiche Bäume in Bayern umstürzen lassen.
Das Sturmtief hat am Donnerstag zahlreiche Bäume in Bayern umstürzen lassen, wie hier bei Passau. © dpa/Zema Medien

Der vorangegangene Sturm „Ylenia“ hatte am Donnerstag auch in Bayern Bäume umstürzen lassen. Bisher seien in den Staatsforsten keine größeren Sturmwürfe aufgetreten, sagte der Staatsforsten-Sprecher. „Unsere Spezialisten werden sich Anfang kommender Woche einen Überblick in den Staatswäldern verschaffen.“

Nach Sturmtief „Ylenia“ fegt „Zeynep“ über Bayern - eine Region besonders betroffen

Update vom 18. Februar, 8.24 Uhr: Nach „Ylenia“ zieht am Freitag mit „Zeynep“ das zweite Sturmtief innerhalb kurzer Zeit über den Freistaat. Die höchsten Windgeschwindigkeiten werden am Abend und in der Nacht zum Samstag erwartet, wie der Deutsche Wetterdienst (DWD) mitteilte. Das Tief erreicht Bayern demnach erst im Nordwesten und zieht dann in Richtung Alpen.

Zunächst soll es der Prognose zufolge in Bayern bei Temperaturen zwischen 8 und 16 Grad oft stark bewölkt werden, vor allem nördlich der Donau könne es regnen. Am Nachmittag soll der Wind dann langsam auffrischen. Von Abend an werden dann von Nordwest nach Südost Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten zwischen 75 und 100 Stundenkilometern erwartet, auf den Bergen kann der Wind auch noch stärker wehen. Franken wird besonders vom Sturm getroffen. Der DWD warnt im Landkreis Rhön-Grabfeld und Bad Kissingen mit Alarmstufe rot, vor Unwetter mit „orkanartigen Böen“. Hier muss auch im flachen Land mit Böen bis 120 Stundenkilometer gerechnet werden. Die Hochwassergefahr gilt nach wie vor, noch bis Freitag 13 Uhr (siehe voriges Update).

In der zweiten Hälfte der Nacht zum Samstag soll der Wind dann etwas abflauen, der DWD rechnet mit Böen zwischen 55 und 70 Stundenkilometern. Wie „Ylenia“ trifft auch „Zeynep“ nördlichere Bundesländer wohl stärker. „Ylenia“ hatte am Donnerstag aber auch im Freistaat für umgestürzte Bäume, Streckensperrungen, Stromausfälle und vereinzelt für Verletzte gesorgt.

Sturmtief „Ylenia“ fegt über Bayern hinweg: Hochwassergefahr in Franken

Update vom 17. Februar, 13.34 Uhr: Nach den Unwetterwarnungen wegen des Sturmtiefs „Ylenia“, gibt es jetzt auch Hochwasserwarnungen. Schneeschmelze und ergiebige Regenfälle haben vor allem in den Mittelgebirgen einige Flüsse und Bäche über die Ufer treten lassen. Wie der Hochwasserdienst des Landesamts für Umwelt am Donnerstag meldete, seien vor allem in der Rhön, im Frankenwald-Thüringer Wald, im Fichtelgebirge und im Bayerischen Wald die Wasserstände deutlich angestiegen.

An den dortigen Wasserläufen sei es zu einigen kleineren Überflutungen gekommen - vor allem von Feldern und Wiesen. Aber auch einzelne Straßen waren demnach betroffen. Am Pegel Fürth am Berg in Oberfranken sei die Meldestufe drei überschritten. Das bedeutet, dass einzelne bebaute Grundstücke oder Keller sowie Straßen überflutet werden könnten.

Sturmtief „Ylenia“: Zahlreiche Unwettereinsätze in Bayern

Update vom 17. Februar, 11.54 Uhr: Sturmtief „Ylenia“ hat viele Einsatzkräfte in Bayern in Atem gehalten. Schwerwiegendere Schäden und Einsätze mit schwerer Verletzten blieben bis Donnerstagmittag aber zunächst aus. Allein die Integrierte Leitstelle Schweinfurt meldete rund 70 Unwettereinsätze seit dem frühen Donnerstagmorgen. Dabei ging es vor allem um umgestürzte Bäume, heruntergefallene Ziegel oder um die Sicherung von Gebäuden, wie ein Sprecher sagte. Schwerwiegendere Probleme habe es nicht gegeben. Eine Person sei verletzt worden, als ihr ein Baum aufs Auto geknallt sei. Ähnlich lauteten die Meldungen von Einsatzkräften vielerorts in Bayern - viele Einsätze, aber nichts Größeres. Es gab mehrere Straßensperrungen wegen umgestürzter Bäume.

„Ylenia“ sorgt für Zugausfälle - DWD sagt weiter Sturmböen voraus

Im Nordosten und Osten Bayerns fielen zahlreiche Züge im Regionalverkehr aus.* Betroffen waren unter anderem zehn Regionalexpress-Linien in Franken und der Oberpfalz, es gab aber auch vereinzelt Beeinträchtigungen anderswo in Bayern. Der Fernverkehr war - anders als in vielen anderen Bundesländern - zunächst nicht beeinträchtigt. Die Flughäfen München, Nürnberg und Memmingen meldeten am Donnerstagmorgen weitgehend bis vollständig normalen Betrieb und keine Schäden.

Die Wetterlage bleibt weiter angespannt: Bis zum Donnerstagnachmittag sagte der Deutsche Wetterdienst (DWD) verbreitet schwere Sturmböen mit Windgeschwindigkeiten von 100 Stundenkilometern voraus. Im Nordosten Bayerns seien vereinzelte Gewitter mit orkanartigen Böen nicht auszuschließen. In den Kammlagen kann der Wind demnach sogar noch stärker pfeifen. Auch am Freitag könne es starke bis stürmische Böen geben.

Sturmtief „Ylenia“ sorgt für Zugausfälle in Bayern

Update vom 17. Februar, 10.33 Uhr: Im Nordosten und Osten Bayerns fallen wegen des Sturms am Donnerstag zahlreiche Züge im Regionalverkehr aus. Betroffen sind zehn Regionalexpress-Linien in Franken und der Oberpfalz, wie die Deutsche Bahn Regio Bayern mitteilte. Züge auf diesen Linien fahren demnach noch in den nächstgrößeren Bahnhof und enden dort vorzeitig.

Konkret geht es um die in Mittel- und Oberfranken verkehrenden Regionalexpresse (RE) 30, 31, 32, 35, 38 und 39. Mit dem RE 33 ist auch der grenzüberschreitende Verkehr ins tschechische Cheb (Eger) betroffen. Außerdem wird der Verkehr auf den Linien RE 40, 41 und 47 eingestellt, die zwischen Nürnberg und der Oberpfalz verkehren. Beeinträchtigungen wegen Gegenständen oder Bäumen auf der Strecke gibt es laut Bahn auch auf der Strecke München Hauptbahnhof-Geltendorf-Buchloe, zwischen Fürth und Cadolzburg, zwischen Nürnberg Nordost und Gräfenberg oder zwischen Coburg und Sonneberg in Thüringen.

Tausende in Bayern ohne Strom wegen Sturmtief „Ylenia“

Update vom 17. Februar, 9.06 Uhr: Das Sturmtief „Ylenia“ hat in Bayern bei Tausenden Haushalten den Strom ausfallen lassen. Alleine der größte Stromnetzbetreiber des Freistaats, Bayernwerk Netz, verzeichnete 10.000 Betroffene, wie ein Sprecher am Donnerstagmorgen sagte. Meist wurde die Versorgung demnach schnell wieder hergestellt. Ursache für die Ausfälle seien häufig auf Leitungen gestürzte Bäume. Wie lange es dauere, den Strom wiederherzustellen, hänge vom konkreten Schaden ab. Unter anderem komme es darauf an, ob man die beschädigte Leitung durch veränderte Schaltungen im Netz umgehen könne.

Sturmtief „Ylenia“ wütet in Bayern - Schulen fallen aus, Bäume stürzen um

Update vom 17. Februar, 8.31 Uhr: „Orkan Ylenia tobt über Deutschland“, berichtet Wetter-Experte Dominik Jung. In einigen Regionen Deutschlands fahren keine Fernzüge mehr, in mehreren bayerischen Städten und Kreisen fallen heute die Schulen aus* und in Mittelfranken stürzte ein Baum auf ein geparktes Auto.* In weiten Teilen des Freistaats warnt der Deutsche Wetterdienst (DWD) weiter vor Orkan- oder schweren Sturmböen (siehe vorherige Updates).

Wetter-Experte Jung: „Orkanböen bis ganz runter“

„Es kam bisher sogar zu Orkanböen bis ganz runter“, berichtet Meteorologe Jung. „So wurden in Angermünde in Brandenburg 125 km/h gemessen. Aber auch andere Orte hatten Orkanböen.“ Auch Bayern kommt in der Liste des Wetterexperten mehrmals vor.

Sturmtief „Ylenia“ zieht über Bayern - und sorgt für viele Einsätze der Rettungskräfte

Update vom 17. Februar, 6.46 Uhr: Sturmtief „Ylenia“ hat in Bayern für Einsätze von Polizei und Feuerwehr gesorgt. Der Freistaat blieb von größeren Schäden allerdings zunächst verschont, wie mehrere Polizeisprecher mitteilten. In Langerringen bei Augsburg knickte ein Strommast um. Zudem wehte in Augsburg eine Photovoltaikanlage von einem Hausdach herunter. Die Schäden waren noch unklar. An einigen Orten fuhren Autos über umgestürzte Bäume. Verletzte habe es keine gegeben. In der Oberpfalz wehte ein Trampolin auf eine Straße. Auch Anhänger, Verkehrszeichen und Mülltonnen wurden von dem Sturm umgeweht.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) warnte vor schweren Sturmböen in ganz Bayern. Im Süden Bayerns sei oberhalb von 800 Metern mit orkanartigen Böen mit bis zu 120 Stundenkilometern zu rechnen. Auch im Norden des Landes warnten die Wetterexperten vor orkanartigen Böen (siehe vorheriges Update).

Orkanböen und Sturmböen: Bayern-Wetter wird ungemütlich

Update vom 17. Februar, 5.45 Uhr: Die Nacht war stürmisch in Bayern - und hatte auch Auswirkungen auf den Zugverkehr. Kurz nach 23.30 Uhr beeinträchtigte ein umgestürzter Baum den Bahnverkehr zwischen Geltendorf und Puchheim. Am Donnerstag geht es mit dem stürmischen Wetter weiter: Der DWD warnt in Teilen Bayerns vor Orkanböen.

Süden Bayerns stark betroffen: Hier warnt der DWD vor Orkanböen

Wetter-News: Orkanböen in Bayern

Die Warnung in den genannten Kreisen gilt seit drei Uhr und ist noch bis 20 Uhr in Kraft. Doch nicht nur der Süden ist betroffen, auch im Osten (unter anderem Cham) und im Norden (beispielsweise in Bad Kissingen und Hof) warnt der DWD vor Orkanböen. Im Rest Bayerns gilt eine Warnung vor schweren Sturmböen, in München ist diese zwischen 22 Uhr am Mittwoch und 15 Uhr am Donnerstag gültig.

Warnkarte DWD
Rot heißt: Amtliche Unwetterwarnung vor Okanböen. Orange: Amtliche Warnung vor schweren Sturmböen. © Screenshot DWD

Alarmstufe Rot! Sturmfront hält auf Bayern zu - erste Landkreise schließen Schulen - Bahn meldet Probleme

Update 22.32 Uhr: Nach dem bereits einige Regionen in Oberfranken Schulschließungen bekannt gaben, folgen nun noch weitere. Auch im Landkreis Bayreuth, Stadt und Landkreis Coburg, Stadt und Landkreis Hof, Neustadt an der Waldnaab, Tirschenreuth, die Stadt Weiden in der Oberpfalz fällt am Donnerstag demnach die Schule aus. Die Landkreise Coburg, Kronach, Kulmbach und Wunsiedel im Fichtelgebirge hatten dies bereits am frühen Abend entschieden (siehe Update 18.52 Uhr).

Update 20.21 Uhr: Der Bahnverkehr in Bayern sei durch das Sturmtief „Xandra“ beeinträchtigt, teilte die Deutsche Bahn am Mittwochabend mit. Vom 17. - 19. Februar kann es zu Behinderungen im Regionalverkehr in Bayern kommen. „Fahrgäste werden gebeten, auf den Bahnsteigen besondere Vorsicht walten zu lassen!“.

Update 18.52 Uhr: Wegen der vorhergesagten orkanartigen Böen entfällt in Teilen Oberfrankens am Donnerstag der Unterricht. Das gilt zunächst für Stadt und Landkreis Coburg sowie für die Landkreise Kronach, Kulmbach und Wunsiedel im Fichtelgebirge, wie die Behörden am Mittwochabend mitteilten.

Das Landratsamt Kronach verwies auf den Deutschen Wetterdienst (DWD), der für Donnerstag vom Aufenthalt im Freien abriet. Es würden Windgeschwindigkeiten von bis 120 Stundenkilometern erwartet, so dass Bäume umstürzen, Äste abbrechen oder Gegenstände umherfliegen könnten, hieß es in einer Mitteilung. Wegen möglicher Gefahren auf dem Schulweg gebe es einen witterungsbedingten Unterrichtsausfall.

Alarmstufe rot in Bayern: Orkanböen drohen - Experte erklärt wieso

Update vom 16. Februar, 13.20 Uhr: Der DWD-Meteorologe Guido Wolz erklärt, wie sich das Wetter* in den kommenden Tagen in Bayern verhalten wird. „Wir sind aktuell in einer zunehmend lebhaften und sehr kräftigen Westströmung.“ Diese entsteht durch einen sehr starken Temperaturgegensatz aus sehr kalter Luft in Nordeuropa und warmer Luft in den Subtropen. „Wir sind genau im Bereich der Zone, wo diese Luftmassen aufeinandertreffen“, erläuterte Wolz. „Die Natur ist immer bestrebt, sich auszugleichen, entsprechend bringt dies eine heftige Tiefdruckentwicklung mit sich.“

Bis Anfang nächster Woche wechseln sich Warm- und Kaltfronten in schneller Folge ab und bringen teils sogar im Flachland orkanartige Böen mit sich. Spaziergänger sollten die bayerischen Wälder in den nächsten Tagen lieber meiden, warnt der Meteorologe des DWD. In den Bergen toben die Orkanböen gar noch heftiger.

Erstmeldung vom 16. Februar, 10.46 Uhr: München - Mützen und Schirme festgekrallt, den Dackel untern Arm geschnallt, es kommt was auf uns zu. Bayern* stehen stürmische Tage bevor. Dabei können Spitzenwindgeschwindigkeiten erreicht werden, die nicht mal ein normales Stadtauto auf der Autobahn erreicht. Der Deutsche Wetterdienst (DWD) und Meteorologe Dominik Jung sind sich einig: „Hier und da kann es brenzlig werden.“

Wetter in Bayern: Gefahr durch abbrechende Äste und umknickende Bäume

Bis weit in die nächste Woche sollen die Winterstürme* bei uns anhalten. „Die Sturmlage hat richtig Ausdauer“, schreibt Jung in seiner Prognose. Der Wind zieht allerdings wie in Wellen übers Land. Zwischendrin gibt es also immer wieder Entspannungsphasen. Die wird es möglicherweise auch brauchen, denn die Stürme könnten einiges an Zerstörung anrichten. An den Küsten im Norden drohen erneut Sturmfluten und weggeschwemmte Strände. Hier bei uns in Bayern herrscht extreme Gefahr durch umstürzende Bäume. „Wälder und Parkanlagen sollte man nicht betreten. Da können Äste abbrechen und Bäume umfallen. Straßen und Bahnschienen blockiert sein“, heißt es bei Jung weiter.

In ganz Bayern warnt der DWD mit Stufe zwei und drei von vier vor Sturm- und Orkanböen.
In ganz Bayern warnt der DWD mit Stufe zwei und drei von vier vor Sturm- und Orkanböen. © Screenshot DWD

Besonders hart trifft es den Norden Bayerns. Im schraffierten Bereich warnt der DWD ab Donnerstagmorgen, 1 Uhr, vor Unwettern* mit Orkanböen. 105 bis 120 km/h schnelle Winde können hier im Bergland erreicht werden. In tieferen Lagen sind immer noch 90 bis 110 Stundenkilometer drin. Jung spricht in seiner Prognose sogar von Stürmen* mit bis zu 180 Kilometern in der Stunde in höheren Lagen der Mittelgebirge. Hier gilt also extreme Vorsicht.

Eine stürmische Zeit kommt auf Bayern zu. Der DWD gibt bereits Warnungen für den gesamten Freistaat aus.
Eine stürmische Zeit kommt auf Bayern zu. Der DWD gibt bereits Warnungen für den gesamten Freistaat aus. © Peter Kneffel/Boris Roessler/dpa

Wetter in Bayern: DWD warnt auch vor Tauwetter und Überschwemmungen

Während der Norden ordentlich Durchzug ins Gebälk bekommt, bleibt der Süden vorerst von starken Orkanböen verschont. Hier kann es zwar auch stürmen, aber bei 60 bis 85 km/h fallen die Winde nicht so stark aus wie im Norden. Es droht aber ein anderes Problem. Am Alpenrand und auf den Bergen im Bayerischen Wald beginnt es kräftig zu tauen.

Bei Werten um die 14 Grad in Berchtesgaden, die in den kommenden Tagen noch weiter steigen werden, kein Wunder. Deshalb warnt der DWD hier: „Ab heute Vormittag in den nördlichen und östlichen Mittelgebirgen, sowie am Alpenrand in Verbindung mit ergiebigen Regenfällen und ansteigender Schneefallgrenze einsetzendes Tauwetter, dabei ein Niederschlagsdargebot* von gebietsweise 30 bis 40 l/qm in 24h. Besonders im Bayerwald, an den Allgäuer Alpen und in der Rhön lokal auch 50 l/qm bis Donnerstagmittag.“ Es drohen örtlich Überschwemmungen.

Wetter in Bayern: Die Sturmlage hält sich noch bis in die nächste Woche

Am Freitag ist die erste Sturmwelle überstanden. Doch schon in der Nacht auf Samstag rollt die zweite heran. Der DWD spricht von einer weiteren „schweren Sturm- und Orkanlage“. Und nach einer neuerlichen Pause am Wochenende nimmt der Wind zum Start in die neue Woche wieder Fahrt auf. Um gut durch die stürmische Zeit zu kommen, gibt Wetter-Experte Jung noch ein paar Tipps. „Achtung vor Seitenwinden auf Straßen und Brücken. Auf Fernreisen in Deutschland sollte man bis zum Sonntag verzichten“ und Vorsicht vor losen Gegenständen, abknickenden Ästen und umstürzenden Bäumen. (tel) *Merkur.de/bayern ist ein Angebot von IPPEN.MEDIA

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